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Tschüs, Foursquare und Gowalla! Vorsicht, Google! Facebook startet Places!
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat heute Nacht den Start von Facebook Places, dem seit langem erwarteten standortbezogenen mobilen Dienst von Facebook bekannt gegeben. Vorerst und wie leider üblich geht das nur in den USA, aber in der aktualisierten iPhone-App kann man sich wenigstens schon mal anschauen, wo man klicken muss…
Jetzt noch sozialer: Check-ins bei Scvngr
Eigentlich galten Check-ins an sich doch schon immer als sozial: Ob über Foursquare, Gowalla und wie sie sonst noch alle heißen – seinen Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade aufhält, ist so mit das „sozialste“ Feature überhaupt bei den Location-Based Services. Was also heißt das, wenn Konkurrent Scvngr jetzt plötzlich
von „Social Check-in“ spricht? Diesen Beitrag weiterlesen »
Nichts Neues für Foursquare, aber SCVNGR kommt angerollt
In einem Interview mit CkickZ Nachrichten, hat Foursquare offiziell bestritten, dass es keine Pläne für irgendwelche Datenpartnerschaften mit Google, Yahoo, oder Bing gibt. Dies wurde allerdings berichtet, durch den Daily Telegraph. Diesen Beitrag weiterlesen »
Geofencing: Die Zukunft ortsbezogener Apps
Eine Geofencing-App, was ist das eigentlich? Simpel ausgedrückt, stellen Geofencing-Apps virtuelle und ortsbezogene geographische Grenzen dar. Das heißt, der Benutzer der App bekommt durch eine automatische Mitteilung aktuelle Angebote von Produkten in seiner Nähe. Das funktioniert auch mit Freunden. Der Benutzer kann mit Hilfe dieser Geofencing-App genau sehen, welcher Freund sich gerade in seinem Umkreis aufhält. Diesen Beitrag weiterlesen »
App-laus für Townster: Deutsches Foursquare am Start?
Man sollte meinen, dass in der Lokalen Suche inzwischen alle Anbieter auf iPhone zu erreichen sind, aber es gibt immer wieder Nachzügler. So auch Townster.
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Yahoo: Lokale Suche geschüttelt, nicht gerührt
Yahoo! macht seine Lokale Suche im wahrsten Sinne des Wortes zur leichten Fingerübung. Mit „Sketch-a-Search“, also „Skizziere eine Suche“ tippt man auf dem iPhone auf einen Punkt der Karte und bekommt die Restaurants im Umkreis angezeigt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Soundtrckr: Lokale Suche nach Noten
Wo spielt die Musik? Jetzt gibt es endlich eine Plattform, die diese Frage beantwortet. Zumindest aus Sicht ihrer Nutzer.
Soundtrcker ist, wie LBS Insight meint, die perfekte Mischung aus Internet-Radio, Social Network und mobiler Location-Based-App. Mit dem mp3-Player morgens durch den Wald joggen, auf dem Weg zur Arbeit seine Muntermachermusik hören, oder Freunde mit einem Sample heiß machen auf eine angesagte DJ-Location heute Abend – genau darauf zielt Sountrckr. Wer mit bestimmten Orten eine bestimmte Musik verbindet, der kann sie jetzt auf dieser Plattform geokodieren.
Das alles funktioniert auf der Landkarte und lässt sich mit Social Networks wie Twitter und Facebook teilen. Im Moment läuft der Dienst auf iPhone und iPod. Android, Blackberry und Windows Mobile sind für 2010 angekündigt.
Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie
Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.
Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.
MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.
Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:
Googles Großoffensive
Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren
- die Einführung der Local Business Listings
- Latitude, um Freunde zu orten
- der Start der Place Pages
- der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center
- die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads
- der Ausbau von Google Local fürs iPhone
- Map Navigation als Navi-System fürs Auto – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.
- Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.
Local Social Media…
… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.
Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.
Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das dritte große Thema genannt ist:
Mergers & Acquisitions
Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp, Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.
MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“
Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“
Wir sind gespannt auf 2010.
Location-Based Games: aka-aki setzt auf den Avatar
Avatare sind im Moment groß in Mode: Nicht nur im Kino, sondern jetzt auch im Social Web. Das lokale Network aka-aki lockt seine User jetzt mit ortsbezogenen Spielen, bei denen sie in die Gestalt von künstlichen Wesen schlüpfen können.
Wen interessiert schon, wer aus der Community sich gerade in der Nähe befindet? Viel spannender ist doch, mit Leuten aus dem Umkreis zusammen per iPhone zu spielen. Mit aka-aki games ist das ab Anfang kommenden Jahres möglich. Dann heißt es, im eigenen Viertel das größte Haus zu bauen oder den besten Aussichtsplatz zu besteigen. Dazu muss man die geeigneten Gegenstände an verschiedenen Orten der Stadt sammeln und steigt so auch in der Spielerhierarchie auf.
Das Wetter bei den aka-aki games ist übrigens identisch mit dem vor Ort. Das tröstet, denn wenn es doch zu schön sein sollte, um in irgendeiner Bude allein am iPhone zu sitzen, nimmt man das Gerät mit ins Straßencafé und trifft sich dort mit anderen aka-aki-Mitgliedern zum gemeinsamen Weiterspielen bei einem Latte macchiato.
Weihnachtlich glänzet das iPhone
Für das iPhone kann man sich gleich drei Weihnachtsmarkt-Apps im App Store kostenlos downloaden: Neben DasÖrtliche (wir bereichteten) bieten auch Mecomo und YellowMap eine spezielle Anwendung an.
Alle drei Apps zaubern Weihnachtsstimmung aufs Smartphone und machen Lust, sich mit Freunden auf einen Bummel bei Glühwein und gebrannten Mandeln zu verabreden. Mit den Anwendungen von DasÖrtliche, der Mecomo AG (Spezialist für Location Based Services) oder der YellowMap AG geht das ganz einfach: Allesamt bieten sie eine schnelle Suche nach den nächstgelegenen Weihnachtsmärkten zum Standort des Users. Die Ergebnisse kann man sich in einer Liste oder Karte anzeigen lassen. Dazu gibt es Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, teilweise auch Fotos und die Möglichkeit, sich vom Routenplaner direkt zum Ziel weisen zu lassen. Bei der App von DasÖrtliche lassen sich Freunde sogar direkt per E-Mail zum Glühweintrinken einladen: Entsprechender Text und Adresse des Weihnachtsmarktes sind bereits automatisch in der Nachricht enthalten.







