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Google findet GelbeSeiten-Einträge
Wer über die Websuche von Google oder über Google Maps nach Unternehmen oder Dienstleistern an einem bestimmten Ort fahndet, erhält von nun an auch Einträge aus GelbeSeiten angezeigt.
Möglich macht dies eine Kooperation des Branchenverzeichnisses mit dem Suchmaschinenriesen. Während Google durch diese Zusammenarbeit seinen Content qualitativ ausbaue, dehne GelbeSeiten.de damit die Online-Reichweite seiner Inhalte stärker aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Darin kündigt Uwe Frigge, Geschäftsführer der GelbeSeiten Marketing GmbH, überdies an, in diesem Jahr weitere solche strategischen Partnerschaften einzugehen sowie neue Serviceangebote einzuführen. Ziel sei es, den Nutzern und Inserenten von GelbeSeiten entscheidenden, zukunftsweisenden Mehrwert zu bieten.
Qype und Qiro haben sich zusammengetan
Das mobile Netzwerk Qiro hat Qype in seine Plattform eingebunden.
Laut einer Pressemitteilung von Qype können Nutzer der Qiro-Community durch diese Kooperation nun auch ohne iPhone oder das Google Handy G1 über den Location Based Service von Qiro mit jedem java-fähigen Handy auf die Daten des lokalen Such- und Bewertungsportals zugreifen. Das heißt, sie können sich jetzt Plätze in der Nähe des eigenen Standortes anzeigen lassen und sich mittels der Bewertungen der Qype-User einen ersten Eindruck davon verschaffen.
pointoo.de integriert weitere Inhalte
Die lokale Suchplattform pointoo.de (wir berichteten) hat ihr Angebot ausgeweitet. Die User erhalten hier nun auch jede Menge Arzt- und Restaurantbewertungen.
Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnern. So stammen die Beurteilungen der Ärzte von dem Patientenportal DocInsider. Der Varta-Führer – ein deutscher Hotel- und Restaurantführer, sowie das Lifestylemagazin Prinz.de liefern die Kritiken zu Hotels, Restaurants oder Bars.
“Durch die Kooperation mit Diensten wie DocInsider bieten wir unseren Nutzern hilfreiche Hintergrundinformationen.”, erklärt Christian Strasheim, Geschäftsführer der pointoo GmbH, in einer Pressemitteilung diesen Schritt, mit dem pointoo.de seinen Inhalt weiter aufwertet. Denn das Portal ist keine Bewertungsplattform im eigentlichen Sinne – wie etwa Qype , Dialo.de oder KennstDuEinen?. Es ist vielmehr ein lokaler Suchdienst, bei dem registrierte Mitglieder ihre Lieblingsplätze in einer Sammlung vermerken, diese mit Kommentaren versehen und anderen Usern empfehlen können. Negative Beuteilungen sind damit zum Beispiel eher unwahrscheinlich. Um die Nutzer noch objektiver über die verzeichneten Orte oder Anbieter informieren zu können, kündigt Strasheim daher auch bereits weitere Kooperationen für andere Bereiche an.
Google und Yahoo kooperieren
Besser Google als Microsoft, dachten sich wohl die Macher des Internetportals Yahoo! und vereinbarten kürzlich einen nichtexklusiven Werbevertrag mit dem Suchmaschinenriesen und Erzrivalen.
Im Februar dieses Jahres hatte Microsoft den Managern des Internetportals Yahoo! die komplette Übernahme vorgeschlagen. Doch die scheiterte im Mai nach langwierigen Gesprächen. Dennoch zeigte Microsoft weiterhin Interesse an dem Unternehmen – der Softwarekonzern wollte wenigstens das Suchmaschinengeschäft von Yahoo! kaufen. Und hat erneut einen Korb erhalten. Yahoo! erklärte am 12. Juni in einer Pressemitteilung die Verhandlungen mit Microsoft offiziell für beendet.
Noch am selben Tag gab Yahoo! dann stattdessen die Zusammenarbeit mit Google bekannt. Auch Google äußerte sich zu der Kooperation mit Yahoo! in einer Pressemitteilung.Wie den Meldungen zu entnehmen ist, haben die beiden Unternehmen einen nichtexklusiven Werbevertrag vereinbart. Demnach werden künftig bezahlte Anzeigen von Googles Werbeprogrammen “Adsense for Search” und “Adsense for Content” auf den Seiten von Yahoo! eingeblendet – und zwar sowohl auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine als auch auf anderen Internetportalen von Yahoo! und dessen Partner-Seiten. Allerdings gelte das Abkommen nur für die US-amerikanischen und kanadischen Yahoo!-Dienste.
Die Vereinbarung sei zunächst auf vier Jahre abgeschlossen, könne aber danach zwei Mal für je drei Jahre auf insgesamt zehn Jahre verlängert werden. Zunächst wollen beide Unternehmen nach eigenen Aussagen jedoch 3,5 Monate warten, um dem US-Justizministerium Zeit zu geben, die Kooperation zu prüfen.
Zusätzlich zu dem Werbe-Abkommen wollen Yahoo! und Google auch bei ihren Instant-Messaging-Diensten “Yahoo! Messenger” und “Google Talk” zusammenarbeiten und die Kompatibilität ihrer Services ermöglichen.







