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Posts Tagged ‘LBS’

Location-Based Social Network: Geld für Gowalla

Die Geocaching-Community Gowalla hat Geld bekommen: Risikokapital-Geber, allen voran Greylock Partners, haben dem Start-up aus Texas 8,4 Millionen US-Dollar gegeben, um sein Geschäft voranzutreiben.

Gegründet 2007, gestartet im Herbst letzten Jahres, hat die online organisierte, ortsbezogene „Reiseführer-Schnitzeljagd“ Gowalla eine erkleckliche Summe von zehn Millionen US-Dollar auf sich vereinen können. Hinzu kommen laut LBS Insight 50.000 User, die über 150.000 Standorte in mehr als 8.500 Städten und rund 100 Ländern berichten. Jeden Tag loggen sich 20.000 Mitglieder ein und fügen dem Netzwerk gut 3.500 Standorte hinzu.

City Tours: Google erleichtert den Stadtrundgang

Der Stadtführer von Google Maps hat neue Features: User können jetzt selbst gewünschte Sehenswürdigkeiten in die Labs-Anwendung importieren, die zudem fußgängerfreundlicher geworden ist.

City-Tours
ist ein Service von Google Maps, der bei der Planung von Stadtrundgängen hilft. Der Dienst stellt die Sehenswürdigkeiten einer gewünschten Stadt zu einer Tour zusammen, indem er vorher die entsprechenden Daten bei Maps abruft. Mit dem Update kann man jetzt eigene Etappen aus My Maps in die Anwendung hochladen. City Tours beachtet bei der Routenplanung dann nicht nur diese Standorte, sondern auch zum Beispiel Öffnungszeiten und für den, der möchte, Abschnitte, die wirklich nur zu Fuß erreichbar sind und nicht von Autoverkehr beeinträchtigt werden. Einziges Manko: Da der Dienst noch im Laborstadium ist, kennt er bislang noch recht wenige Städte…

AdLocal: Anzeigen als Location-Based Services

Cirius Technologies hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten ortsbezogenen mobilen Anzeigendienst zum Selbsteintragen als Vollversion in den USA gestartet. Der neue Service ermöglicht es Werbungtreibenden, von Handynutzern gefunden zu werden, die sich gerade in ihrer Nähe aufhalten.

Als Werbekunde kann man die Anzeigen selbst gestalten und dann zu einem definierbaren Budget festlegen, wo und zu welchen Gelegenheiten man von Handynutzern gefunden werden möchte. Das Ganze lässt sich über einen Online-Assistenten steuern. Apps-Anbieter können diese lokalen Anzeigen über eine API dann bei sich integrieren.  

Derzeit funktioniert der Dienst nur für iPhones und Android-Geräte. Als Beta-Version läuft er bereits seit 2006 mit Erfolg in Japan und soll dort laut Cirius Marktführer bei den mobilen lokalen Anzeigen sein.

Bizwiki: Lokales Branchenverzeichnis als Wiki

Bizwiki will das Branchenverzeichnis neu erfinden. Der frisch gegründete Dienst organisiert die lokale Suche nach Anbietern und Geschäften als eine sich selbstorganisierende Community – eben als Wiki fürs Business.

Laut einer Pressemitteilung auf WebWire haben sich mit Keith Hinde, Matt Aird, Craig Sefton und Arthur Jenkins ein paar echte Verzeichnisveteranen bei dem Service zusammengetan. Die Herren stehen für Verzeichnismarken wie Infospace, Thomson Directories, TradePage und Webcrawler. Zentral für Bizwiki ist die kostenlose Editierfunktion. Jedes Unternehmen kann ohne Extragebühr seinen Eintrag um Informationen wie Öffnungszeiten, Preisaktionen oder neue Filialen erweitern – auch wenn die Firma selbst keine eigene Internet-Präsenz hat. Umgekehrt können natürlich auch die User einen Eintrag ergänzen, etwa mit ihren eigenen Erfahrungen. Wie jedes Wiki hat auch Bizwiki dafür seine eigenen Autorenrichtlinien. Den Service gibt es zurzeit für die USA und Großbritannien. Im nächsten Schritt soll er auf andere englischsprachige Länder ausgedehnt werden.

Bing: Lokale Suche mit der Scorecard

Bing prischt jetzt auch bei der lokalen Suche vor. Die  „neue“ Suchmaschine von Microsoft hat laut einer Nielsen-Studie inzwischen einen Marktanteil von weltweit rund neun Prozent erobert.

Damit hat Bing mehr Bewegung auf den Markt gebracht als dieser in den letzten Jahren jemals hatte. Kein Wunder, dass die Suchmaschine ihren Usern immer mehr Features und Anwendungsmöglichkeiten präsentiert. Wer auf das Bing Search Blog geht, findet dort jetzt eine ausführliche Anleitung zur lokalen Suche. Im Mittelpunkt steht dabei die „Scorecard“, zu Deutsch also die Wertungsliste, die es vorerst nur für die USA gibt.

Wer zum Beispiel ein Restaurant in einer bestimmten Stadt sucht und auf einen Treffer klickt, bekommt in einer Übersicht alles zusammengestellt, was ihn zu diesem Restaurant interessieren könnte – sprich also neben den Standard-Kontaktangaben auch Öffnungszeiten, Fotos, Berichte von Gästen und eben die Scorecard, die die Wertungen von Besuchern nach Kategorien wie Atmosphäre, Qualität des Essens und Service als Balkendiagramm zusammenfasst.

Der Routenplaner von Bing Maps führt danach ans gewünschte Ziel, das man sich auf der Karte oder auch aus der Vogelperspektive anschauen kann. Was meint das Blog selbst über die lokale Suche? „Das Ding rockt.

Twittern und lokal suchen

Tupalo.com, ein österreichischer Web-2.0-Suchdienst, der sich selbst als Social Yellow Pages bezeichnet, ist jetzt auch über Twitter zu erreichen.

Laut einer Pressemitteilung können die „Tupaleros“ künftig über den Login bei Twitter direkt auf Tupalo.com gehen und dessen Services nutzen. Dazu gehören, ähnlich dem in Deutschland bekannteren Dienst qype, unter anderem die Suche nach interessanten Anbietern aus unterschiedlichsten Branchen, die der User bewerten kann, die Anzeige auf der Karte von Google Maps inklusive Routenplanung oder auch das Hochladen von Fotos einer Location. Auch umgekehrt funktioniert das Angebot: Tupalo-User können ihre Berichte automatisch auf Twitter posten.

Navteq Global LBS Challenge: Skobbler is the victor

The local search, ratings and navigation service Skobbler (see our report) has been awarded the top prize of the Navteq Global LBS Challenge for Europe, Middle East and Africa (EMEA).

This competition took place for the fourth time in the EMEA region. The Challenge called for companies to develop innovative Location Based Services (LBS) applications for mobile devices. These applications are to be based on dynamic position-recognition and cartographic material by Navteq, a supplier of digital map material for vehicle navigation and location-based solutions.

This year, prizes to the tune of Euro 4-million were announced by Navteq and its co-sponsors on their website. The German startup Skobbler won Euro 472,000 as well as data licenses. Runners up included three other location-based service providers: City Guide – a LBS solution from Portuguese firm PH Informática SA, British C02-Emissions-Computing Carbon Diem, and the Hungarian 3D navigation software NaviGenie, owned by Kishonti Informatics Bt.

The selection criteria for the winners, according to Navteq, included commercial viability, functionality, ease of use and application design.

Locate mobile phone with GPS-ready SIM-card

GPS for all mobile phone users?  The chip manufacturer Sagem Orga and BlueSky Positioning, a developer of localization systems and services, plan on making this possible in the future.

The two companies are jointly releasing a SIM-card with A-GPS (Assisted Global Positioning System) onto the market, said Sagem Orga in a press release.  This card is outfitted with a GPS-receiver and an antenna, making accurate pinpointing easy.

According to the manufacturers, the main purpose of the A-GPS SIM-card, is to accurately locate the position of the phone in an emergency and transmit this to Search and Rescue units. However the use for LSB (Location Based Services) can also expand. As Francois Blanchard, Global Accounting Manager at Sagem Orga, explained in the press release, this product marks the beginning of a new era for the SIM-card, offering it a real new service platform.

The manufacturers have not yet released the date of the SIM-card’s launch and its projected cost.

mySonar: local community with ‘currency’

Using mySonar, a local web community, members can find friends, dates, parties, as well as locations such as restaurants, cafés, gyms or gas stations in their immediate vicinity, using either cell phone or PC.

The operators, mySonar GbR, in a press release explained: purely by entering one’s current location and the desired search radius. At the start of the service in July 2008, mySonar already offered almost 30,000 such locations in their databank. According to the service, there is now access to more than 61,000 similar locations across Germany.

If your favorite location is not yet available, one can simply register it oneself, and even be rewarded for the entry using the so-called $onars. $onars are a community currency, with which users can send SMS or pay mySonar partners for entry or services.  The latter is actually a really good ad idea, enabling those firms accepting the $onars to gain new clients and to reserve ad-space on mySonar.

Those wishing to use mySonar must register and needs either a PC or internet-ready mobile device. The service requires no software installation and is free. However the standard (internet/telephonic) connection fees apply.

European Alliance for borderless Location Based Services

Location Based Services (LBS) as well as mobile location, will be offered cross-borders in the future. The German LBS provider Mecomo has joined with three European partners in the field of mobile local search, and formed the “Open Location Alliance” at the beginning of September 2008.

MecomoThe Unterschleißheim-based (Munich) undertaking announced this in a recent press release.  The founder partners, aside from Mecomo which offers local content and mobile services for Germany, Austria and Switzerland, are Mobile Commerce (for the United Kingdom), Visibilly, the Sweden-based company which also covers Norway and Finland, and Deveryware (for France).

Through this cooperation, the aim is to offer easily accessed localized applications and information in multiple European countries, from individual cell phones/mobile devices, said Mecomo. Further, the intention of the alliance is to draw up combined guidelines for cooperation, as well as business models, and develop technologies so as the expand the field of mobile localized services.  Additional partners are being considered for the coalition, so as to expand to cover the widest possible geographic area possible.

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