Posts Tagged ‘Location Based Services’
Location-Based Services: Verizon is Reaching Out
The US telecommunication company Verizon is investing in location-based services. The company has been pumping a large sum of money in the company Geodelic. Geodelic offers smartphone users the opportunity to search for providers of a number of services in the local vicinity. Read the rest of this entry »
Now Even More Social: Check-Ins by SCVNGR
Check-ins have actually always been social: whether through Foursquare, Gowalla, and whatever other programs that are out there, checking-in and letting your friends know where you are and what you’re up to is just about the most “social” feature available by location-based sevices. So what does it mean when competitor SCVNGR is talking about “social check-ins?” Read the rest of this entry »
Foursquare: New Game, New Luck?
Foursquare was given an estimated net worth of 100 million US Dollars by investors, who decided to pump in an additional 20 million into the American company. With such a strong support system, the company can surely rest a bit more soundly, but the location-based check-in service will need to use their new capital wisely if they want to keep up with their competitors. Foursquare apparently is one step ahead of us and already has an idea of how to make itself stand out in the crowd: the gaming element of the service should be getting a major facelift to become more entertaining for the user. This information was confirmed by Foursquare engineer Anoop Ranganath in “The Big Money’s Disrupters” podcast. Read the rest of this entry »
Meinestadt.de Starts National Blog Project
Location-based news from messaging portals have been available from meinedtadt.de for some time. Now there will be blogs from cities and communities through “Stadt Aktuell” (Eng. Up-to-date City). So there won’t be just information from local interests, but even content from private blogs and from clubs. Read the rest of this entry »
Mobile Location-Based Services: Endlich Morgendämmerung?
Immer bessere Handys, immer leistungsfähigere Netze: Der Fortschritt bei mobilen Angeboten wird zu einem Boom bei den Location-Based Services führen. Umsätze von weltweit knapp 13 Milliarden US-Dollar sagt Juniper Research der Branche in einem aktuellen Bericht voraus. Read the rest of this entry »
Twitter zeigt lokale Trends
Twitter geht weiter in Richtung Location Based Services: In den USA hat das Kurznachrichten-Portal sein neues Feature „Local Trends“ herausgebracht.
Vor wenigen Tagen haben Ryan Sarver sowie Raffi Krikorian vom Twitter-Team mitgeteilt, dass der neue Service „Local Trends“ in den USA an den Start gegangen ist. Dank geokodierter Daten kann sich der User damit zeigen lassen, was in seiner direkten Umgebung in der Twitter-Community gerade besonders angesagt ist. Noch können nur wenige den neuen Service nutzen, aber das soll sich schnell ändern.
Mit der Einführung der „Local Trends“ verfolgt Twitter seinen jüngst durch den Kauf von Mixer Labs (wir berichteten) eingeschlagenen Weg, in Zukunft verstärkt auf Standort basierte Dienste zu setzen.
Location-Based Social Network: Geld für Gowalla
Die Geocaching-Community Gowalla hat Geld bekommen: Risikokapital-Geber, allen voran Greylock Partners, haben dem Start-up aus Texas 8,4 Millionen US-Dollar gegeben, um sein Geschäft voranzutreiben.
Gegründet 2007, gestartet im Herbst letzten Jahres, hat die online organisierte, ortsbezogene „Reiseführer-Schnitzeljagd“ Gowalla eine erkleckliche Summe von zehn Millionen US-Dollar auf sich vereinen können. Hinzu kommen laut LBS Insight 50.000 User, die über 150.000 Standorte in mehr als 8.500 Städten und rund 100 Ländern berichten. Jeden Tag loggen sich 20.000 Mitglieder ein und fügen dem Netzwerk gut 3.500 Standorte hinzu.
AdLocal: Anzeigen als Location-Based Services
Cirius Technologies hat den nach eigenen Angaben weltweit ersten ortsbezogenen mobilen Anzeigendienst zum Selbsteintragen als Vollversion in den USA gestartet. Der neue Service ermöglicht es Werbungtreibenden, von Handynutzern gefunden zu werden, die sich gerade in ihrer Nähe aufhalten.
Als Werbekunde kann man die Anzeigen selbst gestalten und dann zu einem definierbaren Budget festlegen, wo und zu welchen Gelegenheiten man von Handynutzern gefunden werden möchte. Das Ganze lässt sich über einen Online-Assistenten steuern. Apps-Anbieter können diese lokalen Anzeigen über eine API dann bei sich integrieren.
Derzeit funktioniert der Dienst nur für iPhones und Android-Geräte. Als Beta-Version läuft er bereits seit 2006 mit Erfolg in Japan und soll dort laut Cirius Marktführer bei den mobilen lokalen Anzeigen sein.
Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie
Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.
Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.
MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.
Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:
Googles Großoffensive
Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren
- die Einführung der Local Business Listings
- Latitude, um Freunde zu orten
- der Start der Place Pages
- der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center
- die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads
- der Ausbau von Google Local fürs iPhone
- Map Navigation als Navi-System fürs Auto – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.
- Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.
Local Social Media…
… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.
Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.
Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das dritte große Thema genannt ist:
Mergers & Acquisitions
Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp, Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.
MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“
Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“
Wir sind gespannt auf 2010.
Twitter setzt auf Lokale Suche
Twitter hat die Mixer Labs gekauft. Damit hat das Social Network einen entscheidenden Schritt in Richtung Lokale Suche getan.
Die Mixer Labs aus Kalifornien haben die Anwendung GeoAPI entwickelt – und genau das hat Twitter bewegt, für einen branchenbezogen wohl recht milden siebenstelligen Betrag, das Unternehmen aufzukaufen. Die Sprengkraft liegt demzufolge auch weniger im Kaufpreis als in den Kaufkonsequenzen. Denn fast einheitlich werten Experten die Übernahme als Twitters endgültigen Schritt in Richtung Location-Based Services.
MG Siegler von TechCrunch hat dazu übrigens eine sehr dezidierte Meinung. Er ist überzeugt, dass sich Twitter damit nur eine Melkkuh herangeholt hat, die für die eigene geokodierte API herangeholt wird. Und Jennifer Van Grove sagt in ihrer 2010er Jahresprognose: Twitter hat Mixer Labs nur gekauft, um daraus so schnell wie möglich eine eigene ortsbezogene Anwendung zu entwickeln.







