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Artikel-Schlagworte: „Maps“

Google baut lokale Suche für Blackberry aus

Google hat seine neue Version von Maps Mobile für Blackberry gelauncht. Das Release 3.2 bietet jetzt die Möglichkeit, verschiedene Layers über die Karten zu legen.

Wie Michelle Chen auf dem Google Mobile Blog berichtet, bietet Maps Mobile damit jetzt auf dem Blackberry eine Vielzahl der Funktionen wie bei den Versionen für Windows Mobile und S 60. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Layers, also die unterschiedlichen Informationsebenen, die sich künftig auf der Kartendarstellung einblenden lassen. So kann sich der Nutzer beispielsweise Wikipedia-Einträge über Standorte in seiner Nähe anzeigen lassen oder mit “Google My Maps” Orte auf seiner Reise aufrufen, die er vorher ausgesucht hat.  Ebenfalls im Boot ist jetzt “Google Latitude” – so lassen sich Freunde im Umkreis finden.

Mehr dazu im Video von Google.

Google Street View jetzt auch mit Picasa

Nachdem Google bereits seit Februar Ansichten auf Street View mit geokodierten Fotos der Community Panoramio anreichert (wir berichteten), ergänzt die Suchmaschine den Dienst jetzt auch mit öffentlich zugänglichen, geokodierten Bildern aus Picasa.

Dies „hilft den Nutzern von Google Maps, von einem Standort einen besseren Eindruck zu bekommen, vor allem dort, wo wir vielleicht nicht über Panoramio-Fotos verfügen“, schreibt Daniel Cotting im Google Lat Long Blog. Aufnahmen mit erkennbaren Gesichtern würden ausgefiltert, versichert das Blog. Außerdem sorge ein vorheriger Bildabgleich dafür, dass die veröffentlichten Fotos auch wirklich relevant für den User seien. Das Feature gibt es zunächst für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um die Welt.

Google: Mehr Transparenz bei Street View

Google hat offensichtlich gezielt auf die vielen Proteste gegen sein Maps-Feature Street View reagiert.

Der Suchmaschinenriese hat in seinem Lat Long Blog mitgeteilt, die Übersichtsseite des Dienstes überarbeitet zu haben und bringt damit mehr Transparenz in das Projekt. So kann sich der User jetzt informieren, wie Google den Schutz der Privatsphäre gewährleistet und was man tun muss, um eine Aufnahme – zum Beispiel vom eigenen Haus – löschen zu lassen. Darüber hinaus gibt Google Auskunft, wo die nächsten Aufnahmen gemacht werden. Wer den Dienst ausprobieren will, kann sich auf der Karte zeigen lassen, wo Street View bereits verfügbar ist. Prompt haben Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar und Google ihren Streit über fehlende Transparenz bei Street View beigelegt. Hintergrund war, dass Google die Behörden offenbar nicht informiert hatte, wo im August die nächsten Aufnahmen gemacht werden sollten. Dies sei inzwischen nachgeholt worden.

Lokale Suche für den Lastwagen

TomTom Work hat ein neues Navigationsgerät für Nutzfahrzeuge auf den Markt gebracht, das Bürokommunikation und lokale Suche miteinander kombiniert.

Wie die B2B-Sparte des Navigationsanbieters in einer Pressemitteilung erklärt, handelt es sich beim TomTom 9000 um ein neues sogenanntes Connected-Navigationsgerät, das speziell auf die Bedürfnisse von Berufsfahrern zugeschnitten sei. Demnach kann der Fahrer mit ein und demselben Gerät sein Zeit- und Auftragsmanagement erledigen, mit seinem Disponenten kommunizieren, aber auch wichtige ortsbezogene Informationen abrufen. Dazu gehören einerseits die klassischen TomTom-Funktionen wie Routenplanung und Verkehrsinformationen in Echtzeit, aber auch die Verbindung mit der lokalen Suche von Google Maps. Dies ermöglicht dem Fahrer, sich unterwegs über interessante Anlaufstellen wie das nächste Hotel, die nächste Tankstelle oder Gaststätte zu informieren.

Datenschutz: Kein Verbot für digitale Straßenansichten

Die deutschen Datenschützer sehen keine Möglichkeit, Dienste, die digitale Straßenansichten anbieten, wie etwa das umstrittene Google Maps Feature „Street View“(wir berichteten) in der Bundesrepublik generell zu untersagen. Zumindest, wenn deren Anbieter dabei einige Bedingungen einhalten.

Welche das sind, hat Mitte November der Düsseldorfer Kreis in Wiesbaden festgelegt. Das ist eine Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich.

In dem Beschluss dazu haben die Datenschützer sich darauf geeinigt, dass auf derartigen Fotos weder Gesichter noch Autokennzeichen oder Hausnummern erkennbar sein dürfen. Außerdem müsse den betroffenen Bewohnern und Grundstückseigentümern die Gelegenheit gegeben werden, der Publikation der sie betreffenden Bilder zu widersprechen – und zwar nicht nur nach, sondern auch bereits vor deren Veröffentlichung. Um dies zu ermöglichen, sollen die Unternehmen die Datenerhebung mit einem Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit rechtzeitig vorher bekannt geben.

Google Maps: Neue Straßenansichten

Dank des Google-Maps-Features „Street View“(wir berichteten bereits mehrfach) kann man nun virtuell durch einige weitere Metropolen in Europa und den USA bummeln.

Schlag auf Schlag stellte Google kürzlich in seiner lokalen Suche, Google Maps, zahlreiche neue Straßenaufnahmen online. Darauf weisen Google-Mitarbeiter im Google Lat Long Blog in verschiedenen Postings hin.

Nachdem der Suchmaschinenriese schon Mitte Oktober die Fotos mehrerer französischer Städte wie Lyon, Marseille and Nizza freigab, folgten Ende des Monats auch Bilder aus Spanien und Italien. So kann man nun beispielsweise per Mausklick durch Rom, Mailand und Florenz flanieren oder durch die Straßen von Madrid, Valencia oder Sevilla schlendern und beeindruckende Sehenswürdigkeiten begutachten. Aber nicht nur europäische Großstädte sind fotografiert worden, sondern auch Landschaften wie der Comer See. Außerdem stehen den Google-Maps-Usern pünktlich zur US-Wahl jetzt auch die Innenstädte von Washington DC, Seattle und Baltimore zur Verfügung.

Die Orte, von denen Straßenaufnahmen vorhanden sind, werden nach einem Klick auf den „Street View“-Button in der Kartenansicht mit einem Kamera-Icon markiert. In Europa sind das noch nicht so viele – allerdings könnte sich das schon bald ändern. Zum Beispiel hat, wie Focus.de zu entnehmen ist, Google-Sprecher Stefan Keuchel in einem Interview angekündigt, dass das Angebot in Deutschland im Frühjahr 2009 mit mindestens drei Städten starten werde.

Doch besonders hierzulande ist das Projekt aus datenschutzrechtlichen Gründen sehr umstritten (wir berichteten). Zu diesen Bedenken und Vorwürfen nimmt Stefan Keuchel übrigens in einem interessanten Beitrag auf dem Podcast-Portal PR On Air Stellung.

Google Maps baut verstärkt auf das Wissen der User

Vor Ort kennen sich die Anwohner am besten aus. Das weiß auch Google. Daher erlaubt der Suchmaschinenriese nun auch den Anwendern der deutschen Ausgabe von Google Maps, die Suchergebnisse zu bearbeiten.

Einträge bewerten und beurteilen dürfen Besitzer eines Google-Accounts bereits seit Juni 2007. Jetzt haben sie aber auch die Möglichkeit, diese zu ändern – etwa, wenn die Adressangabe nicht richtig beziehungsweise unvollständig oder die Markierung auf der Karte falsch positioniert ist. Ein veralteter Treffer kann überdies auch vollständig gelöscht werden. All diese Funktionen findet man im jeweiligen Infofenster eines Suchresultates mit Klick auf den Link „Bearbeiten“. Das geht allerdings nur, solange der Inhaber des Unternehmens nicht bereits Anspruch auf den Brancheneintrag erhoben und die Angaben damit selbst verifiziert hat.

Fehlt eine Location, können registrierte Anwender außerdem nun auch die Ergebnisse komplettieren. Dazu klickt man links unter der Trefferliste auf „Ort zur Karte hinzufügen“.

Diese Features bietet Google übrigens den Nutzern anderer Länderausgaben von Google Maps – wie beispielsweise der US-Version – schon seit März dieses Jahres (wir berichteten).

Google Maps rückt lokale Anzeigen mehr in den Mittelpunkt

Schon seit Längerem kann man in den Suchtreffern bei Google Maps ortsbezogene Werbung buchen. Nun erscheinen einige dieser Anzeigen zusätzlich an prominenter Stelle – nämlich direkt unter der Karte.

Die bei Google Maps geschalteten Anzeigen werden in die Trefferliste links eingefügt – und zwar über oder unter den Suchergebnissen. Um die Reklame deutlich von den organischen Resultaten abzugrenzen, unterlegt der Suchmaschinenriese sie blau und versieht sie mit dem Wort „Anzeige“. Außerdem blendet Google sie auch direkt in die Kartenansicht ein. Während die natürlichen Suchtreffer hier mit roten Markierungen versehen sind, können die werbenden Unternehmen dafür ein spezielles Symbol auswählen, das mit ihnen oder ihrem Angebot in Zusammenhang steht.

Pro Ergebnisseite werden insgesamt nur vier Adwords-Anzeigen dargestellt, wobei über den Resultaten eine und darunter drei geschaltet werden können. Neu ist, dass die unteren drei Anzeigen nun auch unter der Kartenansicht und damit in der Mitte der Seite gezeigt werden. Allerdings ist dabei immer nur eine Annonce sichtbar. Über die Pfeiltasten rechts kann der User sich auch die anderen ansehen.

Der Grund für diese Maßnahme könnte der sein, dass zahlreiche User sich wahrscheinlich nur die oberen Suchergebnisse ansehen. Dadurch nehmen viele die Anzeigen am Ende der Seite vermutlich gar nicht mehr wahr. Mit der zusätzlichen Einblendung unter dem Kartenfeld versucht Google vielleicht, dem entgegenzuwirken.

Google Maps: Mit Bus und Bahn durch New York

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde Google Transit in den Routenplaner von Google Maps integriert (wir berichteten). Seit dem kann man mit diesem Dienst Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in immer mehr Städten und Ländern planen. Kürzlich kam New York hinzu.

Darauf macht Google-Mitarbeiter Chris Harrelson im offiziellen Unternehmensblog aufmerksam. Er wertet dies als einen gigantischen Schritt. Denn immerhin könnten nun mehr als 20 Millionen Menschen, die in und um New York lebten, ebenso wie mehrere Millionen Besucher jährlich Informationen zu Bussen und Bahnen einfach per Mausklick abrufen.

Insgesamt gibt es Google Transit nun laut Harrelson weltweit für über 170 Städte und Länder, darunter befänden sich über 70 in Nordamerika und 81 in China. Außerdem sei der Dienst für einige Orte in Europa und Australien verfügbar sowie für ganz Japan, die Schweiz und Österreich.

Auch wenn darunter bislang noch keine deutschen Gebiete vertreten sind, kann man über die deutsche Google Maps-Version diesen Dienst in den Städten beziehungsweise Ländern, wo er vorhanden ist, abrufen. Dann nämlich erscheint im Routenplaner neben der Auswahl „mit dem Auto“ und „Fußweg“ auch die Option „Öffentliche Verkehrsmittel“ (engl. „By public transit“).

Scharfe Bilder für Google Maps

Seit Anfang September wird unser Globus von einem weiteren wachsamen Auge beobachtet – und zwar von dem Satelliten GeoEye-1 des amerikanischen Unternehmens GeoEye. Der soll künftig aktuelle Bilder von der Erde unter anderem an Google liefern.

GeoEyeWie GeoEye in einer Pressemeldung erklärt, kann der neue künstliche Erdtrabant, der in einer Höhe von 681 Kilometern unseren Planeten umkreist, Fotos mit der derzeit besten Auflösung im zivilen Bereich erstellen. Diese betrage bei schwarz-weiß Bildern 0,41 Meter und bei Farbfotos 1,65 Meter. Das heißt, man erkennt auf den Aufnahmen Objekte auf der Erdoberfläche ab einer Größe von 41 beziehungsweise 165 Zentimetern.

Google MapsEinem Bericht des Online-Magazins CNet  zufolge haben Google und GeoEye einen Vertrag geschlossen, wonach der Suchmaschinengigant der einzige Anbieter von Online-Kartendiensten sei, der diese Bilder verwenden dürfe. Google wolle sie für seine Internetanwendungen Google Maps und Google Earth nutzen. Allerdings wird Google seinen Usern wohl nicht die beste Auflösung der Bilder zur Verfügung stellen können. Denn US-Bestimmungen erlauben laut GeoEye für den kommerziellen Bereich nur Fotos mit einer Auflösung von 0,5 Metern und schlechter

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