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Twitter Places: Kurzmitteilungen mit Ortsangabe
Vor kurzem hat Twitter in seinem Blog das neue Feature „Twitter Places“ angekündigt: Damit können Nutzer ihre Mini-Nachrichten mit dem Standort, von dem aus sie ihre Texte absetzen, versehen. Dazu bedarf es nicht mehr der Angabe von Koordinaten, wie es bereits schon länger auf der Website möglich war, sondern einfach der Auswahl von Plätzen, Cafés oder aktuell von Fußball-WM-Stadien. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mobiles Internet wird heimisch
Das mobile Internet, Hoffnungsträger für die lokale Suche, wird offenbar vor allem zuhause genutzt. Das legt zumindest eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Accenture nahe.
Demnach haben 62 Prozent der Befragten E-Mails und Nachrichten über ihr Mobiltelefon von zuhause abgerufen (2008: 41 Prozent). Nur 55 Prozent sind ins mobile Netz gegangen, während sie unterwegs waren (2008: 64 Prozent).
Grund dürfte laut Accenture sein, dass Handys und insbesondere Smartphones aufgrund ihrer zunehmend einfachen Bedienbarkeit immer mehr zum Ersatz für den heimischen PC werden. Will heißen: Bevor sie den Rechner hochfahren, um im Internet eine Suche zu starten oder E-Mails abzurufen, greifen viele lieber zum Mobilgerät. “Smartphones, aber auch Netbooks sowie Spielkonsolen und Fernseher mit Internetzugang weichen alte Grenzen auf”, resümiert Nikolaus Mohr von Accenture in einer Pressemitteilung. Kein Wunder somit, dass der Absatz bei PCs und Laptops sinkt, während Netbooks zulegen.
Insgesamt, so die Studie, verwende heute jeder dritte befragte Mobile-Web-Nutzer sein Handy täglich, um online zu sein (33 Prozent). 2008 waren es 22 Prozent. Besonders intensiv surfen Befragte, die ein Touchscreen-Handy besitzen. 41 Prozent davon gehen täglich ins Netz. Auch die günstigen Flatrates für mobiles Surfen fördern den Trend. 35 Prozent der befragten Mobil-Surfer gehen laut Accenture mit einer Daten-Flatrate ins Netz.
Lokale Suche treibt mobiles Internet an
Das mobile Internet ist den meisten Deutschen laut Umfrage zwar noch deutlich zu teuer (wir berichteten) – die Experten aus Telekommunikation und IT glauben trotzdem fest daran, dass das Medium sich bald schon allseits als nützlicher Helfer durchsetzen wird.
Location Based Services gehören dann neben E-Mails und Instant Messaging zu den Treibern auf dem Markt. So sagt es zumindest der jüngste „Mobile Outlook“, den der Internet-Fachverband eco nun schon zum dritten Mal veröffentlicht hat. Mit 100 Teilnehmern gilt die Studie laut eco als die bedeutendste Umfrage in der deutschen Branche, wenngleich es sich nicht um eine repräsentative Erhebung handelt.
Von den 100 Befragten jedenfalls rechnen 63 Prozent ortsbezogene Dienste in Zukunft zu den wichtigsten massentauglichen Funktionen im mobilen Internet. Auch das Web 2.0 hat demnach gute Chancen: 38 Prozent meinen, dass Facebook, Flickr oder StudiVZ sich auch mobil durchsetzen werden. „Das Web 2.0 ist im mobilen Sektor angekommen“, sagt Bettina Horster vom Dortmunder IT-Haus Vivai. Sie leitet bei eco den Arbeitskreis M-Commerce.
Mobiles Internet ist den meisten zu teuer
Lokale Suche bewährt sich vor allem unterwegs mit dem Handy. Glaubt man den Hamburger Marktforschern von Fittkau & Maß, dann sind die heutigen Kosten für die Nutzung des mobilen Internets dabei jedoch ein ganz klarer Hemmschuh.
Teure Tarife sind der Studie zufolge mehr als 70 Prozent der Befragten ein Dorn im Auge und demzufolge die Hauptursache dafür, dass die Deutschen mit ihrem Handy das Internet nach wie vor eher meiden. Nur jeder vierte Befragte geht überhaupt mal mit seinem Mobilfunkgerät ins Netz. Neben den hohen Preisen ist immerhin noch für 44 Prozent die mangelnde Usability mobiler Internetseiten ein Hinderungsgrund.







