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Artikel-Schlagworte: „Navigationsgerät“

TomTom-Navis nun mit Apps

Dank persönlicher Navigationsgeräte wie TomTom kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen, wie man früher mit Landkarten und handgeschrieben Wegbeschreibungen herumgefahren ist. In den letzten Jahren hat sich allerdings relativ wenig am Navi-Markt getan, zumindest bis jetzt: TomTom hat nun angekündigt, dass das Go Live 1535 M das erste Navi mit Apps wie Twitter, Yelp, TripAdvisor und Expedia sein wird, zusätzlich zu den bestehenden Features wie Benzinpreisen, Wetter und der lokalen Suche von Google. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nokia: Welt-Navi für lau

Konkurrenz für Google: Seit 21. Januar dieses Jahres bietet Nokia seinen Navigationsdienst Ovi Maps mit Kartenmaterial zu mehr als 180 Ländern für seine GPS-fähigen Smartphones kostenlos an. Zunächst steht die Gratissoftware für zehn solcher Geräte zur Verfügung, weitere folgen in Kürze.

Der finnische Handy-Riese Nokia antwortet mit seiner kostenlosen Navigationslösung Ovi Maps auf den Vorstoß des Internet-Riesen Google, der im November vergangenen Jahres mit seiner Map Navigation (wir berichteten) eine Gratis-App für Android-Smartphones herausbrachte. Das Google-Angebot gibt es bislang nur für die USA. Nokia hingegen bietet seine Fahrzeug- und Fußgängernavigation für 74 Länder und in 46 Sprachen an. Laut Nokia steht bereits für 180 Länder – nahezu für die ganze Welt – das Kartenmaterial zur Verfügung.

Google wird deshalb nicht zittern, sondern schnell nachlegen. Unter Druck geraten könnten jedoch Hersteller klassischer mobiler Navigationsgeräte.

Lokale Suche für den Lastwagen

TomTom Work hat ein neues Navigationsgerät für Nutzfahrzeuge auf den Markt gebracht, das Bürokommunikation und lokale Suche miteinander kombiniert.

Wie die B2B-Sparte des Navigationsanbieters in einer Pressemitteilung erklärt, handelt es sich beim TomTom 9000 um ein neues sogenanntes Connected-Navigationsgerät, das speziell auf die Bedürfnisse von Berufsfahrern zugeschnitten sei. Demnach kann der Fahrer mit ein und demselben Gerät sein Zeit- und Auftragsmanagement erledigen, mit seinem Disponenten kommunizieren, aber auch wichtige ortsbezogene Informationen abrufen. Dazu gehören einerseits die klassischen TomTom-Funktionen wie Routenplanung und Verkehrsinformationen in Echtzeit, aber auch die Verbindung mit der lokalen Suche von Google Maps. Dies ermöglicht dem Fahrer, sich unterwegs über interessante Anlaufstellen wie das nächste Hotel, die nächste Tankstelle oder Gaststätte zu informieren.

pointoo lässt Pilotphase endgültig hinter sich

Bereits im Juli 2006 war pointoo offiziell an den Start gegangen. Ende Mai 2007 verließ das Portal dann den Beta-Status. Nach einem Relaunch präsentiert sich die lokale Suchplattform aus dem Hause der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck seit kurzer Zeit mit mehr Inhalt, neuen Funktionen und einer verbesserten Benutzerführung.

Das erklärt der Betreiber in einer Pressemitteilung.

Anders als ortsbezogene Such- und Bewertungsplattformen wie Qype, Dialo.de und Co. ist pointoo in erster Linie ein „location bookmark service“. Das heißt, hier können die Nutzer nach „Plätzen“ wie etwa Restaurants, Museen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten oder Handwerkern an einem bestimmten Ort suchen und – so sie angemeldet sind – ihre persönliche Sammlung interessanter Locations anlegen. Dennoch hat pointoo auch einige Ähnlichkeiten mit den erwähnten Beurteilungsdiensten. Denn es erlaubt seinen Mitgliedern, die Plätze, die sie in ihre Sammlung aufgenommen haben, mit Kommentaren zu versehen und diese zu veröffentlichen. Und wer beispielsweise seine Stammkneipe oder den Lieblingsbäcker um die Ecke über die Suchfunktion nicht gefunden hat, kann auch neue Locations anlegen. Durch den jüngsten Relaunch ist es den Usern überdies nun möglich, allen Einträgen noch mehr Informationen – wie etwa Öffnungszeiten oder Bilder – hinzuzufügen.

Neu ist auch, dass der Inhalt nicht mehr nur von den Anbietern selbst oder den Usern stammt, sondern auch von anderen Bewertungsplattformen. Dabei arbeite der Service laut eigenen Angaben jetzt mit renommierten Partnern zusammen – wie zum Beispiel mit Helpster.de im Bereich der Arzt-Bewertungen oder Autoplenum.de, wenn es um die Beurteilung von Autowerkstätten geht. Mit weiteren Portalen stehe man schon in Verhandlungen. Die Daten der gefundenen Plätze harmonieren dem Betreiber zufolge mit gängigen mobilen Navigationsgeräten und sollen schnell und einfach auf diese übertragen werden können.

pointoo ist aber nicht nur eine Such- und Bookmarkingplattform, sondern es besitzt seit dem Relaunch auch noch mehr Community-Charakter. Über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme der Nutzer untereinander entstehe zusätzlich zu der reinen Information ein Netzwerk von Menschen, die sich für die gleichen Dinge oder Orte interessieren, so die Macher des Dienstes. So gebe es deutschlandweit vielleicht nur wenige hundert Menschen, die nach den besten Motocross-Strecken suchen – dank der Funktionalitäten bei pointoo.de könnten sie sich finden.

Ö-Navi – die Zweite

Bereits seit Mitte 2007 stellt DasÖrtliche eine kostenlose Software zur Verfügung, mit der man sein Handy zum Navigationsgerät aufrüsten kann – das Ö-Navi. Nun ist eine neue Version da, und sie hat einige zusätzlichen Features in petto.

Eigentlich ist Ö-Navi 2, das sich noch in der Beta-Phase befindet, bereits seit Mitte August zu haben. Doch erst jetzt wurde sein Erscheinen auch offiziell in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Auch beim neuen Ö-Navi braucht man, möchte man es zur Navigation nutzen, ein GPS-fähiges Mobiltelefon oder einen extern angeschlossenen GPS-Empfänger. Und wie bisher wird auch die neue Handynavigationssoftware über Werbeeinblendungen finanziert und ist daher kostenlos. Da auch das Ö-Navi 2 ein so genanntes Offboard- Navigationssystem ist, bei dem Kartendaten nicht auf dem Handy installiert, sondern bei jeder Weganfrage auf das Gerät übertragen werden, entstehen für den User jedoch Kosten für den Datentransfer je Strecke. Die stellt ihm sein Netzbetreiber in Rechnung.

Das Ö-Navi bietet aber nicht nur Wegbeschreibungen, es erlaubt zum Beispiel auch den Zugriff auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche. Dadurch kann man nach privaten und gewerblichen Adressen suchen und sich auch gleich den Weg dahin zeigen lassen. Das war schon in der ersten Version so; neu beim Ö-Navi 2 ist, dass man viele darin verzeichnete Gewerbetreibende nun kostenlos aus der Anwendung heraus anrufen kann.

Eine weitere Besonderheit an der neuen Version sind die so genannten Zenlets. Das sind dem Betreiber zufolge individuelle Zusatzprogramme, die auf der Basis einer neuartigen Technologie entwickelt und einfach integriert werden können – beispielsweise kleine Applikationen, mit denen das Wetter am Zielort abgefragt oder der nächste Geldautomat gesucht werden könne. Diese Zenlets könne man privat entwickeln. Aber auch Markenanbietern sei es möglich, sie für ihr individuelles Angebot zu nutzen.

Auch an der Darstellung wurde gearbeitet. So soll das neue Ö-Navi übersichtlicher als sein Vorgänger sein. Außerdem werden die Karten jetzt im Vektorformat dargestellt, was ihre Ladezeiten verkürzen und ihre Ansicht verbessern soll.

Noch ist die neue Ausgabe des Ö-Navi nur für relativ wenige Handymodelle verfügbar. Doch das soll anders werden. Wie DasÖrtliche erklärt, wolle man sie bis Ende 2008 für alle gängigen Mobilgeräte auf Java-Basis verfügbar machen, um dann die bislang noch aktuelle Version von Ö-Navi abzulösen.

Auf welchen Handys man das Ö- Navi 2 bereits nutzen kann, erfährt man hier;  man kann sich die neue Handynavigationssoftware auch gleich herunterladen, falls man über ein passendes Gerät verfügt.

Verzeichnismedien-Verband vergibt “Branchen-Oskars”

Der Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien, kurz VDAV, hat kürzlich den deutschen VerzeichnismedienPreis 2008 verliehen.

Wie der VDAV berichtet, wurden die Gewinner während des VDAV-Branchentreffs, eines Kongresses der deutschen Verzeichnismedien-Industrie, der vom 18. – 20. Juni in Bremen stattfand, ausgezeichnet. Die “Branchen-Oskars” seien dabei in drei Kategorien für besonders innovative Produkte und Anwendungen verliehen worden.

Ö-NaviIn der Kategorie “Elektronische Verzeichnismedien” siegte die kostenlose Handynavigation Ö-Navi von DasÖrtliche. Das Telekommunikationsverzeichnis bietet diese kostenlose Software, mit der man sein Mobiltelefon zum Navigationsgerät aufrüsten kann, seit Mitte vergangenen Jahres an. Finanziert wird das Ganze über Werbeeinblendungen. Mit dem Ö-Navi erhält man aber nicht nur eine Wegbeschreibung, man kann unter anderem auch auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche und damit auf alle dort enthaltenen Privat- und Firmenaderessen zugreifen und diese direkt in die Navigation übernehmen.

Was den zweiten Platz betrifft, konnte sich die sechsköpfige Jury offensichtlich nicht entscheiden – und daher gab es zwei zweite Plätze. So ging Silber zum einen an die mobile Ausgabe von meinestadt.de (meinestadt.de/mobil). Bei der Handy-Version des Städteportals wurde laut deren Betreiber, der Allesklar.com AG , vom VDAV besonders das umfangreiche Angebot an lokalen Informationen gelobt – unter anderem auch die mobile Lehrstellensuche und die Möglichkeit, Ausbildungsangebote kostenlos per SMS weiterleiten zu können.

Silber erhielt zum anderen auch die Online-Kooperation des Vereins “gesundheitsstadt berlin” und des Branchenportals “gewusst wo“. Das teilt der Betreiber von gewusst-wo.de, die Verlagsgruppe Beleke, in einer Pressemitteilung mit.

Neben den digitalen Angeboten wurden auch Printmedien sowie besondere Marketingaktionen ausgezeichnet. Alle Preisträger findet man übrigens auf der Webseite des VDAV.

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