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Herold nun auch mit Straßenansichten
Das österreichische Telefon- und Branchenverzeichnis Herold bietet mit seinem neuen Service „Straßen-Tour“ nun – nach norc (wir berichteten), aber noch vor Google – 360°-Ansichten von österreichischen Straßenzügen.
Laut einer Pressemitteilung kann der User mit diesem Dienst virtuell durch die bekanntesten Einkaufsstraßen der österreichischen Landeshauptstädte – wie etwa Wien, Bregenz, Graz oder Salzburg – spazieren und einen Blick in Geschäfte und Restaurants werfen. Zu sehen sind die Rundumansichten entweder unter dem Menü-Punkt „Karte & Route“ nach Eingabe der jeweiligen Städte oder direkt unter strassentour.herold.at. In der nächsten Ausbaustufe sollen diese Bilder mit Shopping-Informationen und Einkaufsmöglichkeiten wie etwa Auskünften zu aktuellen Angeboten, neuen Kollektionen, Tagesmenüs oder mit Gutscheinen angereichert werden.
Norc: Konkurrenz für Google Street View
Das Google Maps Feature „Street View“ hat in Europa Konkurrenz bekommen. Norc, ein rumänisches Unternehmen, bietet nun auch Straßenansichten von mehreren mittel- und osteuropäischen Metropolen.
Während sich Google Maps in Europa bislang auf einige Orte und Landschaften in Frankreich, Spanien und Italien beschränkt, bietet Norc vor allem Rundumansichten von osteuropäischen Städten wie Bukarest, Prag, Warschau und Moskau – aber auch Wien ist vorhanden. Dabei kann die Qualität der Fotos durchaus mit dem Wettbewerber aus Mountain View mithalten.
Die Navigation durch die Bilder ist recht einfach: Mit einem Klick auf die roten Pfeile links oben wechselt man in den Vollbildmodus, der sich über die Escape-Taste wieder verlassen lässt. Über die blauen Pfeile gibt man die Richtung an, in die man weitergehen möchte. Und über das Scrollrad der Maus kann man die Ansichten vergrößern oder verkleinern. Dabei sieht man immer auf der Karte, wo man sich gerade befindet und in welche Richtung man schaut. Über diese Karte kann man auch jederzeit seinen Standort wechseln. Als Kartenmaterial nutzen die Rumänen Google Maps. Laut eigenen Angaben haben sie rund eineinhalb Jahre an dem Projekt gearbeitet.







