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Artikel-Schlagworte: „Nutzerbewertung“

Auf Empfehlung – TestMyBIZ

Wer bei seiner Suche nach Unternehmen oder Dienstleistern vor Ort ausschließlich Anbieter zur Auswahl haben möchte, die von anderen Kunden als gut befunden wurden, kann ja mal bei dem Empfehlungsportal TestMyBIZ recherchieren.

Wie der Betreiber der Plattform, die TestMyBIZ GmbH in Bergisch Gladbach, in einer Pressemitteilung darlegt, können registrierte Kunden hier ihre Lieblingsgeschäfte beziehungsweise BIZ – abgeleitet vom englischen Wort business – eintragen und anderen weiterempfehlen. Daher sind hier auch nur positive Beurteilungen möglich, im Gegensatz zu anderen Bewertungsportalen wie beispielsweise Qype oder Dialo.de.

Für ihre Kritik stehen den Usern fünf Bewertungsstufen zur Verfügung – von „über Durchschnitt“ bis hin zu „absolute Spitze“. Das Ranking der Ergebnisse ergibt sich TestMyBIZ zufolge allein aus diesen Kundenbewertungen und ist vom Unternehmen selbst in keiner Weise beeinflussbar. Damit ein Anbieter hier allerdings vollständig und mit all seinen Bewertungen erscheint, muss er seinen Eintrag selbst frei schalten. So ein Basiseintrag ist kostenlos, soll er werbewirksamer gestaltet sein – also etwa mit weiteren Informationen zum Geschäft oder mit Bildern – muss man dafür jedoch zahlen.

Obwohl das Portal bereits seit September 2007 online ist, lässt die Anzahl der Einträge – zumindest bei unseren Testsuchen – noch ziemlich zu wünschen übrig.

pointoo.de integriert weitere Inhalte

Die lokale Suchplattform pointoo.de (wir berichteten) hat ihr Angebot ausgeweitet. Die User erhalten hier nun auch jede Menge Arzt- und Restaurantbewertungen.

Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnern. So stammen die Beurteilungen der Ärzte von dem Patientenportal DocInsider. Der Varta-Führer – ein deutscher Hotel- und Restaurantführer, sowie das Lifestylemagazin Prinz.de liefern die Kritiken zu Hotels, Restaurants oder Bars.

“Durch die Kooperation mit Diensten wie DocInsider bieten wir unseren Nutzern hilfreiche Hintergrundinformationen.”, erklärt Christian Strasheim, Geschäftsführer der pointoo GmbH, in einer Pressemitteilung diesen Schritt, mit dem pointoo.de seinen Inhalt weiter aufwertet. Denn das Portal ist keine Bewertungsplattform im eigentlichen Sinne – wie etwa Qype , Dialo.de oder KennstDuEinen?. Es ist vielmehr ein lokaler Suchdienst, bei dem registrierte Mitglieder ihre Lieblingsplätze in einer Sammlung vermerken, diese mit Kommentaren versehen und anderen Usern empfehlen können. Negative Beuteilungen sind damit zum Beispiel eher unwahrscheinlich. Um die Nutzer noch objektiver über die verzeichneten Orte oder Anbieter informieren zu können, kündigt Strasheim daher auch bereits weitere Kooperationen für andere Bereiche an.

Brownbook: Mitmachen lohnt sich

Die meisten Webseiten, deren Inhalt von Usern erzeugt wird, bauen allein auf den guten Willen und das Mitteilungsbedürfnis ihrer Nutzer. Das in Großbritannien gegründete Web2.0-Branchenverzeichnis Brownbook bietet seinen Mitgliedern nun auch einen pekuniären Anreiz. Für neue Einträge oder Bewertungen gibt es jetzt eine geldwerte Belohnung.

Nämlich dann, wenn ein Unternehmen auf einen Eintrag, den man erstellt oder zu dem man eine Beurteilung verfasst hat, Anspruch erhebt und/oder sich für eine oder mehrere der Werbemöglichkeiten, die das Portal bietet, anmeldet. Denn dafür muss das Unternehmen zahlen. Beansprucht es seinen Eintrag für sich, kostet das zum Beispiel pro Jahr fünf britische Pfund oder zehn US-Dollar. 20 Prozent dieser Einnahmen soll nun der Nutzer erhalten, der den Eintrag als letzter bearbeitet hat, heißt es auf dem Portal.

Das neue Bezahl-Programm („User Earnings“-Program) erklärt Brownbook-Mitgründer und CEO Dave Ingram in einem Video im Unternehmensblog. Und auch in einer Pressemitteilung wird darauf hingewiesen.

Wer bei Brownbook Geld verdienen möchte, muss sich anmelden und braucht überdies einen Paypal-Account, auf den die Zahlungen überwiesen werden können. Und dann muss man fleißig Einträge und Bewertungen verfassen.

Brownbook war im Dezember 2007 inoffiziell und im Februar 2008 schließlich auch öffentlich im Vereinigten Königreich an den Start gegangen. Die Betreiber beschreiben es als freies und offenes Wiki-ähnliches Onlinebranchenverzeichnis, bei dem die User nach lokalen Unternehmen suchen, sie bewerten und beschreiben oder neue hinzufügen können. Der Inhalt, der ausschließlich von den Nutzern stammt, kann von jedem bearbeitet werden – zumindest solange kein Unternehmen Anspruch auf einen Eintrag erhoben hat. Seit Juli 2008 ist die Plattform international ausgerichtet. Insgesamt gibt es bereits laut eigenen Angaben über 27 Millionen Einträge aus 230 Ländern (Stand Oktober 2008). Die meisten Einträge stammen bislang jedoch aus Großbritannien, den USA, Kanada und Australien.

Townster bei ebay meistbietend verkauft

Nachdem Townster, ein lokales Such- und Bewertungsportal mit Netzwerkeigenschaften, bereits seit einigen Monaten zum Verkauf stand, wurde es vor kurzem letztendlich beim Internetauktionshaus ebay versteigert.

Wie der Angebotsseite auf dem Online-Marktplatz zu entnehmen ist, kam die Plattform schließlich für genau 37.827,77 Euro unter den virtuellen Hammer. Ein wahres Schnäppchen. Denn immerhin sollen über 150.000 Euro in das Projekt investiert worden sein. Der neue Eigentümer des Portals sei der Ex-OnVista-Vorstand Michael W. Schwetje, teilt Townster Mitgründer Gleb Tritus in seinem Privatblog mit.

Townster war im Sommer 2007 an den Start gegangen (wir berichteten).Nach einer missglückten Finanzierungsrunde und Uneinigkeiten unter den Gründern im November des vergangenen Jahres, suchten diese einen Käufer für die lokale Such-Anwendung. Laut eines Postings von Gleb Tritus im Unternehmensblog kam ein Verkauf auf diese Weise jedoch nicht zustande, weil Interessenten das Projekt nur mit dem dazugehörigen Team übernehmen wollten. Dessen Mitglieder aber hatten inzwischen anderweitige Verpflichtungen übernommen. Und so kam für die Betreiber nur noch die Versteigerung über ebay infrage. Aber auch nach dem Verkauf ist für sie Townster wohl noch nicht ganz Vergangenheit. Denn sie wollen nach eigenen Angaben „Michael & Co. nach Kräften unterstützen, damit Townster doch noch zu dem werden kann, was ursprünglich auf die Fahne geschrieben worden ist.“

Qype spricht Spanisch

Qype wird immer internationaler: Nach dem Deutschland-Start im Frühjahr 2006 folgte gut ein Jahr später der Launch in England und im Frühjahr 2008 der in Frankreich. Seit dem Sommer dieses Jahres gibt es länderspezifische Portale für die Schweiz und Österreich, und seit kurzem ist Qype auch mit einer spanischen Version online.

Darauf weist Qype-CEO Stephan Uhrenbacher im Unternehmensblog hin. Das ist aber nicht nur für spanische Nutzer von Vorteil, auch die Deutschen profitieren davon. Denn, wie Uhrenbacher erklärt, finde man dadurch nun auch auf der hiesigen Qype-Seite etwa Geschäfte, Hotels oder Restaurants in Barcelona, Madrid und Co.

Mit der spanischen Ausgabe ist das lokale Such- und Bewertungsportal nach der deutschen, englischen und französischen nun in der vierten Sprachversion verfügbar.

Google Maps baut verstärkt auf das Wissen der User

Vor Ort kennen sich die Anwohner am besten aus. Das weiß auch Google. Daher erlaubt der Suchmaschinenriese nun auch den Anwendern der deutschen Ausgabe von Google Maps, die Suchergebnisse zu bearbeiten.

Einträge bewerten und beurteilen dürfen Besitzer eines Google-Accounts bereits seit Juni 2007. Jetzt haben sie aber auch die Möglichkeit, diese zu ändern – etwa, wenn die Adressangabe nicht richtig beziehungsweise unvollständig oder die Markierung auf der Karte falsch positioniert ist. Ein veralteter Treffer kann überdies auch vollständig gelöscht werden. All diese Funktionen findet man im jeweiligen Infofenster eines Suchresultates mit Klick auf den Link „Bearbeiten“. Das geht allerdings nur, solange der Inhaber des Unternehmens nicht bereits Anspruch auf den Brancheneintrag erhoben und die Angaben damit selbst verifiziert hat.

Fehlt eine Location, können registrierte Anwender außerdem nun auch die Ergebnisse komplettieren. Dazu klickt man links unter der Trefferliste auf „Ort zur Karte hinzufügen“.

Diese Features bietet Google übrigens den Nutzern anderer Länderausgaben von Google Maps – wie beispielsweise der US-Version – schon seit März dieses Jahres (wir berichteten).

pointoo lässt Pilotphase endgültig hinter sich

Bereits im Juli 2006 war pointoo offiziell an den Start gegangen. Ende Mai 2007 verließ das Portal dann den Beta-Status. Nach einem Relaunch präsentiert sich die lokale Suchplattform aus dem Hause der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck seit kurzer Zeit mit mehr Inhalt, neuen Funktionen und einer verbesserten Benutzerführung.

Das erklärt der Betreiber in einer Pressemitteilung.

Anders als ortsbezogene Such- und Bewertungsplattformen wie Qype, Dialo.de und Co. ist pointoo in erster Linie ein „location bookmark service“. Das heißt, hier können die Nutzer nach „Plätzen“ wie etwa Restaurants, Museen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten oder Handwerkern an einem bestimmten Ort suchen und – so sie angemeldet sind – ihre persönliche Sammlung interessanter Locations anlegen. Dennoch hat pointoo auch einige Ähnlichkeiten mit den erwähnten Beurteilungsdiensten. Denn es erlaubt seinen Mitgliedern, die Plätze, die sie in ihre Sammlung aufgenommen haben, mit Kommentaren zu versehen und diese zu veröffentlichen. Und wer beispielsweise seine Stammkneipe oder den Lieblingsbäcker um die Ecke über die Suchfunktion nicht gefunden hat, kann auch neue Locations anlegen. Durch den jüngsten Relaunch ist es den Usern überdies nun möglich, allen Einträgen noch mehr Informationen – wie etwa Öffnungszeiten oder Bilder – hinzuzufügen.

Neu ist auch, dass der Inhalt nicht mehr nur von den Anbietern selbst oder den Usern stammt, sondern auch von anderen Bewertungsplattformen. Dabei arbeite der Service laut eigenen Angaben jetzt mit renommierten Partnern zusammen – wie zum Beispiel mit Helpster.de im Bereich der Arzt-Bewertungen oder Autoplenum.de, wenn es um die Beurteilung von Autowerkstätten geht. Mit weiteren Portalen stehe man schon in Verhandlungen. Die Daten der gefundenen Plätze harmonieren dem Betreiber zufolge mit gängigen mobilen Navigationsgeräten und sollen schnell und einfach auf diese übertragen werden können.

pointoo ist aber nicht nur eine Such- und Bookmarkingplattform, sondern es besitzt seit dem Relaunch auch noch mehr Community-Charakter. Über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme der Nutzer untereinander entstehe zusätzlich zu der reinen Information ein Netzwerk von Menschen, die sich für die gleichen Dinge oder Orte interessieren, so die Macher des Dienstes. So gebe es deutschlandweit vielleicht nur wenige hundert Menschen, die nach den besten Motocross-Strecken suchen – dank der Funktionalitäten bei pointoo.de könnten sie sich finden.

„Talking Points“ – Lokale Informationen für Blinde und Sehende

Man stelle sich vor, man ginge durch eine Straße in einer Stadt und erhielte zu Gebäuden, Geschäften oder Restaurants, an denen man soeben vorbei geht, alle möglichen Informationen geradewegs auf sein Handy gesendet. Mit einem neuem Bluetooth-System könnte dies vielleicht einmal funktionieren.

Es heißt „Talking Points“ und wurde von Wissenschaftlern an der Universität von Michigan in der US-amerikanischen Stadt Ann Arbor entwickelt.

Einer Pressemitteilung zufolge ist dieses System in erster Linie für sehbehinderte Menschen erdacht worden, um ihnen unterwegs Auskünfte über ihre direkte Umgebung zu vermitteln. Denn Blinden sei es zwar möglich, von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Aber woran sie dabei vorbei gingen, bleibe ihnen nicht selten verborgen, erklärt James Knox, einer der Entwickler des Dienstes. „Talking Points“ soll dies ändern. Außerdem könnte es sehbehinderten Menschen dabei helfen, beispielsweise öffentliche Toiletten, Polizeistationen, Haltestellen von Bussen und Bahnen oder Restaurants mit Speisekarten in Brailleschrift zu finden.

Aber nicht nur für Sehbehinderte könnte dieser Service sehr nützlich sein, sondern auch für Sehende, fügt Knox hinzu. Denn über das System könnte man zum Beispiel im Vorbeigehen auch auf aktuelle Sonderangebote von Geschäften aufmerksam gemacht werden. Vorstellbar sei ebenso die Möglichkeit, Kritiken und Bewertungen von anderen Kunden zu den Läden oder Restaurants, vor denen man gerade steht, abzurufen.

Funktionieren soll dies über Bluetooth-Sender, die den Forschern zufolge weniger als 20 US-Dollar kosten und überall dort angebracht werden könnten, wo jemand den Passanten Auskünfte geben möchte – also beispielsweise an Geschäften, Restaurants, Parks, Sehenswürdigkeiten, städtischen Einrichtungen oder anderen wichtigen Orten. Ein mobiles Endgerät soll die davon ausgehenden Bluetooth-Signale dann empfangen und die dadurch erhaltenen Informationen entweder – je nach Nutzer – vorlesen oder auf dem Display anzeigen. Angedacht ist, dass die Eigentümer der Sender die ausgestrahlten Mitteilungen über eine Webseite jederzeit bearbeiten und aktualisieren können. Außerdem sollen alle Nutzer die Möglichkeit erhalten, die mit Sendern ausgestatteten Orte im Internet zu kommentieren und zu bewerten.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass zwar bereits vergleichbare Systeme existieren. „Talking Points“ sei jedoch der erste Dienst, der Bluetooth nutze, der sowohl sehbehinderte als auch sehende Menschen anspreche, der es ermögliche, gänzlich über Sprache bedient zu werden, und der auch von Nutzern erstellte Inhalte (user generated content) anbiete.

Qype jetzt auch mit Events

Die lokale Such- und Bewertungsplattform Qype hat in der letzten Augustwoche ihr Angebot um eine neue Funktion erweitert: Unter dem Reiter „Events“ können die User nun zum Beispiel Veranstaltungen an einem bestimmten Ort finden, bewerten, kommentieren oder selbst eintragen und angeben, ob sie hingehen.

Qype EventsDarauf macht Qype-CEO Stephan Uhrenbacher im Unternehmensblog aufmerksam. Er sieht diesen neuen Veranstaltungskalender als die wichtigste Erweiterung des Portals. Sie sei geradezu zwingend gewesen, denn schon früher hätten Qype-Nutzer Feuerwehrfeste, Rockkonzerte und Co. empfohlen.

Das neue Feature wurde laut Uhrenbacher zeitgleich in der deutschen, englischen und französischen Ausgabe von Qype frei geschaltet. Bereits zu seinem Start seien damit insgesamt über 150.000 Veranstaltungen abrufbar gewesen. Woher diese Daten stammen, erklärt Uhrenbacher allerdings nicht

11880.com mit Bewertungen aus anderen Portalen

Schon seit Januar dieses Jahres bietet die 11880.com ihren Usern die Möglichkeit, Beurteilungen anderer Nutzer zu den gefundenen Anbietern zu lesen oder eigene abzugeben (wir berichteten). Nun wurde dieses Web2.0-Feature erweitert.

11880.com & Autoplenum.deDazu arbeitet das Auskunftsportal jetzt mit einigen anderen Portalen zusammen und bindet deren User-Bewertungen in die eigene Webseite ein. Einem Eintrag im Unternehmensblog zufolge sind diese Partner die Informations- und Bewertungsplattform für Autofahrer Autoplenum.de, das Patientenportal DocInsider.de sowie die Gastronomie-Seiten Hotel.de und Restaurant-Kritik.de.

Durch diese Kooperationen seien nun insgesamt über 80.000 Bewertungen auf der 11880.com zu finden, heißt es im Blog weiter. Und damit nicht genug – das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge nach und nach versuchen, noch weitere Partner zu finden

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