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Homepages und mobile Services für KMU als Umsatztreiber für Verzeichnisverlage
„Die Homepage kostet nichts. Vermarkten Sie Services“, fasst Dominique Mangiatordi, Marketingleiter der Agentur Proximedia seine Erfahrungen in der Vermarktung von Websites und Services an mittlerweile 20.000 kleine und mittelständische Unternehmen in Belgien zusammen. Mangiatordi und 15 weitere Referenten informierten die gut 100 Teilnehmer des Yellow Pages Today Workshops am 14. April in Stuttgart umfassend zu diesem Themenkomplex.
Peter Buxton und Jesper Simonsen, die Organisatoren der eintägigen Veranstaltung, stellten zum Eingang die These auf, dass mit einer durchschnittlichen Penetration von 50 Prozent das Thema Homepages bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Europa noch viel Entwicklungspotenzial für Verzeichnisverleger und Anbieter im Bereich der Lokalen Suche biete. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs durch den Suchmaschinengiganten Google einerseits und Online-Pure-Plays im Segment Branchen- und Telefonbüchern böten sich mit dem Thema Webseiten und mobile Services interessante Potenziale, Stammkunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lokale Suche in Online-Verzeichnissen weiter gestiegen
Die neueste Nutzerstudie vom VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) belegt, dass der Trend hin zur Lokalen Suche am PC und per Handy anhält.
Die mobile und die Online-Nutzung für die lokale Suche nach Privatpersonen oder gewerblichen Adressen ist gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 38 Prozent gestiegen. Dies ergab die repräsentative Studie, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des VDAV durchführte. Die Umfrageergebnisse machen aber auch deutlich, dass die Verzeichnissmedien insgesamt – ob gedruckt oder online – eine Wachstumsbranche bleiben: Auch im harten Wettbewerb mit Google & Co. werden sie von 93 Prozent der Deutschen genutzt. Selbst die gedruckten Verzeichnisse sind beliebter geworden: 79 Prozent der Befragten, und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr, greifen zum klassischen Buch, um Adressen zu finden.
Gedruckte Adressverzeichnisse sind weiterhin beliebt
Insgesamt nutzen rund 90 Prozent der Deutschen über 14 Jahren Verzeichnismedien. Trotz zahlreicher lokaler Internetdienste blättern die meisten davon – nämlich 74 Prozent – bei ihrer Suche nach wie vor in den gedruckten Ausgaben der Telefon- und Branchenbücher.
Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Ipsos, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (vdav) nun bereits zum achten Mal durchgeführt wurde. Dafür befragte Ipsos im vergangenen November 2.000 Personen über 14 Jahren. In einer Pressemitteilung stellt der vdav die neuen Zahlen der Studie vor.
Demnach ist neben den Büchern auch die Telefonauskunft noch immer ziemlich beliebt: 37 Prozent der Interviewten rufen auch schon mal dort an, wenn sie Adressinformationen brauchen. Online-Verzeichnisse rangieren dagegen erst an dritter Stelle – etwas mehr als ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer geht laut vdav ins Internet, wenn Firmen, Dienstleister und Personen gesucht werden.







