Artikel-Schlagworte: „ortsbezogene Suchdienste“
meinestadt.de: Regionale Bannerwerbung für KMUs
Das Städteportal meinestadt.de weitet sein Angebot
für lokales Online-Marketing aus: Mit dem neuen “regioBanner” können Firmen oder
Dienstleister nun mit auffälliger grafischer Werbung und prominenter Platzierung
in ihrer Region auf sich aufmerksam machen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Yelp startet in Großbritannien
Im Juli 2004 war das lokale Such- und Bewertungsportal Yelp in den USA gegründet worden. Seitdem ist es kontinuierlich gewachsen, hat im August des vergangenen Jahres eine kanadische Version gestartet und kommt nun auch nach Europa – genauer gesagt nach Großbritannien.
Darauf macht Yelp-CEO und Mitgründer Yeremy Stoppelman im Unternehmensblog aufmerksam. Auch in London und Umgebung könne man demnach bei Yelp nun nach Unternehmen suchen und Bewertungen zu Anbietern verfassen.
In einer Presseerklärung weist Stoppelman überdies darauf hin, dass die Yelp-Macher schon immer eine britische Präsenz der Seite geplant hatten, denn London sei schließlich das Herz der englischsprachigen Welt. Außerdem sei die Ausweitung aufs Vereinigte Königreich auch eine Antwort auf die Wünsche seiner britischen User.
Yelp gilt als einer der Marktführer im Bereich der lokalen Web2.0-Portale in den USA. Laut eigenen Angaben haben seine Nutzer inzwischen mehr als 4,5 Millionen Bewertungen geschrieben. Allein im Dezember 2008 zählte die Webseite insgesamt 16,5 Millionen Unique Visitors (Einzelbesuche). Doch wird es seine Erfolgsgeschichte in England genauso fortsetzen können? Schließlich hat die Konkurrenz auf der Insel nicht geschlafen. Yelp trifft hier zum Beispiel auf Brownbook, Trusted Places oder auch auf das deutsche Such- und Bewertungsportal Qype, das auch in Großbritannien bereits seit Juni 2007 recht erfolgreich vertreten ist.
Web-Services mit neuen iPhone-Applikationen
Immer mehr Internetportale mit ortsbezogenen Diensten basteln neue Anwendungen für das iPhone von Apple: So bietet Google nun eine Suche per Spracheingabe, die Internet-Community lokalisten.de hat kürzlich eine spezielle Version für das Kulthandy herausgebracht und Qype arbeitet gerade an einer solchen.
Das Besondere der neuen iPhone-Software von Google sei laut einer Pressemitteilung vor allem die Suche per Spracheingabe, die jedoch derzeit nur in englischer Sprache zur Verfügung steht, und die standortbezogene Suche. Das Update nutze dabei die Lokalisierungsfunktion des Mobiltelefons, die die Suchresultate noch persönlicher mache. So könne man nun eine Anfrage wie etwa „Pizza“ eintippen oder sprechen und erhalte die Resultate auf seinen derzeitigen Standort zugeschnitten – ohne Eingabe eines Ortes oder einer Postleitzahl.
Auch lokalisten.de ging kürzlich mit einer Mobilversion für das iPhone 3G an den Start. Wie der Betreiber der lokalen Freundes-Community in einer Pressemitteilung verlauten lässt, können Mitglieder, die ein solches iPhone ihr Eigen nennen, damit nun spezielle Features der Internetgemeinde nutzen. So werde beispielsweise auf Wunsch per GPS die eigene Position des Users ermittelt und direkt auf seine Freundeskarte übertragen. Auch das Senden und Empfangen neuer Nachrichten erfolge über das iPhone. Lokalisten könnten damit nun jederzeit sehen, wo sich ihre Freunde befinden und was sie gerade machen.
Das lokale Such- und Bewertungsportal Qype dagegen arbeitet derzeit noch an einer neuen Version für das Apple-Handy. Darauf macht Qype-CEO Stephan Uhrenbacher im Unternehmensblog aufmerksam. Auch hierbei soll laut Uhrenbacher die so genannte location aware-Funktion genutzt werden, über die das iPhone ermitteln kann, wo sich der Nutzer befindet. Wann diese neue iPhone-Anwendung von Qype letztendlich fertig ist, kann Uhrenbacher derzeit allerdings noch nicht sagen.
Europäische Allianz für grenzenlose LBS
Ortsbezogene Dienste (engl: Location Based Services; kurz: LBS) sowie die mobile Ortung sollen künftig auch über Ländergrenzen hinweg angeboten werden können. Zu diesem Zweck hat sich der deutsche LBS-Anbieter Mecomo mit drei europäischen Partnern aus dem Bereich der mobilen lokalen Suche zusammengetan und Anfang September die „Open Location Alliance“ gegründet.
Darauf weist das Unterschleißheimer Unternehmen in einer Pressemitteilung hin. Die Gründungsmitglieder dieses Bündnisses seien neben Mecomo, das lokale Inhalte und mobile Dienste für Deutschland, Österreich und die Schweiz anbietet, Mobile Commerce für das Vereinigte Königreich, Visibilly aus Schweden, die auch Norwegen und Finnland abdeckten, und Deveryware für Frankreich.
Durch diese Kooperation wolle man ortsbezogene Anwendungen und Informationen in mehreren europäischen Ländern vom eigenen Handy aus zugänglich machen, erklärt Mecomo. Außerdem beabsichtige man, im Rahmen der Allianz gemeinsame Richtlinien zur Zusammenarbeit sowie Geschäftsmodelle und Technologien zu entwickeln, die den Markt mobiler ortsbezogener Services weiter vorantreiben. Zudem sei geplant, weitere Partner in den Zusammenschluss aufzunehmen, um eine möglichst breite geographische Abdeckung anbieten zu können







