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Google Transit: Mit Bus und Bahn zur Euro 2008
Einer Pressemitteilung zufolge hat Google Maps pünktlich zum Start der Fußballeuropameisterschaft sein Feature „Google Transit“ auch auf Österreich ausgeweitet. Für Mit-Gastgeber Schweiz gibt es den Dienst bereits seit längerem.
Mit „Google Transit“ können User Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen. Dieses Feature gibt es für einige Städte der Vereinigten Staaten bereits seit Dezember 2005 – die Funktion war damals aber nur in den so genannten Google Labs zu finden. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde sie dann in die US-Ausgabe von Google Maps integriert (wir berichteten) und seitdem sukzessive ausgebaut.
Mittlerweile kann man damit Informationen zu Bahnen und Bussen in mehr als 40 US-Städten sowie in ein paar Orten in Kanada, Australien, Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien finden. Außerdem sind ganz Japan, die Schweiz und seit kurzer Zeit auch Österreich vertreten. Und passend zur EM kann man sich damit erstmals auch länderübergreifende Verbindungen – von Österreich in die Schweiz und umgekehrt – mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzeigen lassen. Der Dienst erleichtert laut Google den Fans die Reiseplanung und zeigt die besten Verkehrsanbindungen, beispielsweise von dem eigenen Hotel zu den Fußballstadien, zu Public-Viewing-Plätzen oder zum nächsten Spielort des eigenen Nationalteams.
Zu finden ist der Service auf der Google-Transit-Seite oder in verschiedenen Länderausgaben von Google Maps unter anderem auch der deutschen, österreichischen oder schweizerischen Version. Hier gibt man entweder unter „Route berechnen“ Start und Ziel ein oder klickt mit der rechten Maustaste in der Kartenansicht auf den gewünschten Start- beziehungsweise Zielort. Dann lässt man sich die Route anzeigen. Gibt es Informationen zu Verbindungen mit Zügen, Straßenbahn und Co. erscheint über der Streckenbeschreibung der Link „Öffentliche Verkehrsmittel“. Bei Klick darauf werden die nächsten Verbindungen bei sofortigem Fahrtantritt angezeigt. Will man später oder an einem anderen Tag fahren, klickt man auf „Optionen“ und gibt hier das Datum und die gewünschte Abfahrts- oder Ankunftszeit ein.
EM-Specials bei lokalen Suchdiensten
Die Fußball-Europameisterschaft hat begonnen. Viele lokale Suchdienste bieten ihren Usern zu diesem sportlichen Großereignis spezielle EM-Features.
So präsentiert das Städteportal meinestadt.de beispielsweise in seinem lokalen Online-Veranstaltungskalender Termine von Public-Viewings (Live-Ausstrahlung der Spiele auf Großleinwänden an öffentlichen Plätzen) sowie Spielübertragungen und EM-Partys etwa in Kneipen oder Biergärten – samt Angaben zu Anfangszeiten, Locations und Kontaktmöglichkeiten. Laut einer Pressemitteilung des Betreibers können alle Termine auch unterwegs per Handy über die mobile Version (meinestadt.de/mobil) des Portals abgerufen werden. In einem EM-Special gibt es zudem einen Spielplan sowie viele weitere Infos.
Auch Google hat ein extra Fan-Portal gebastelt. Unter google.de/23tage finden die User unter anderem eine „Fan Map“ mit viel Wissenswertem zur EM – zum Beispiel zu Mannschaften, Spielen und Stadien. Einer Pressemeldung von Google Deutschland zufolge gehört dazu außerdem eine personalisierte iGoogle-Fan-Startseite mit sämtlichen Informationen rund um das Turnier und die teilnehmenden Mannschaften sowie ein YouTube-Fan-Tagebuch zum Mitmachen.
Das Internetbranchen-Verzeichnis YellowMap bietet den Fans des runden Leders in Kooperation mit den Online-Portalen Raumobil, Mitfahrzentrale und Quoka einen speziellen EM-Guide. Hier gibt es nebst Auskünften zu den Spielstätten auch Luftbilder der acht Stadien, ein Tippspiel und einen Routenplaner. Außerdem kann man Hotels in Österreich und der Schweiz oder in der Nähe der Mannschaftshotels buchen und Mitfahrgelegenheiten zu den Spielen anbieten oder finden.
Auf dem Städteportal City24 findet man neben dem Spielplan auch jede Menge News zum europäischen Sportevent. Und auch hier erfährt man, wo Public-Viewings und andere EM-Partys angeboten werden. Dazu können die User auf der Webseite als so genannter City-Scout die Partys und Events rund um das Fußball-Fest eintragen.
Auf das Mitmachen der Nutzer setzt natürlich auch Qype. Die lokale Such- und Bewertungsplattform ruft im eigenen Blog die Mitglieder auf, Beiträge zum Beispiel zu Public-Viewings oder Sportsbars zu schreiben. Die sind dann unter dem Stichwort „em2008“, in den Gruppen oder den Guides zu finden.
Gemeinsames Mitfiebern mit anderen Fans macht auch die lokale Suchmaschine suchen.de möglich. Hier gibt man einfach – wie bei diesem Angebot gewohnt – die Suchbegriffe „Public Viewing“ oder „Sportsbar“ sowie einen gewünschten Ort in die Suchmaske ein und erfährt dann, wo die Spiele an öffentlichen Plätzen oder in Kneipen übertragen werden.
Jede Menge Adressen von Public-Viewings und Sportsbars findet man auch bei den Online-Adressverzeichnissen DasÖrtliche.de und DasTelefonbuch.de. Beide Dienste bieten zur Euro2008 in Kooperation mit „Premiere Sportsbar“ dafür eine Spezial-Suche an. Außerdem lässt DasTelefonbuch.de seine User auch virtuell an der EM teilnehmen – und zwar über die so genannte Virtual-Kicker-League. Wer mitmachen und gegen andere Online-Fußballer antreten möchte, kann sich auf dastelefonbuch.de registrieren und erhält dann einen Spielerpass. Laut der DasTelefonbuch-Servicegesellschaft gilt derselbe Spielplan für die Vorrunde wie bei der realen EM. Danach jedoch entscheiden die Siege und Niederlagen über den weiteren Verlauf







