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Google Maps: Weitere 360°-Bilder online
Ob entlang der Grachten in Amsterdam oder über die Tower Bridge von London – mit Google Maps kann man nun virtuell durch noch mehr europäische Städte bummeln.
Bei einem Relaunch Mitte März hat der Suchmaschinenriese seiner lokalen Suche zahlreiche neue Straßenansichten hinzugefügt. Das verkündet Kenzo Fong Hing im Google Lat Long Blog.
Erstmals zu sehen sind damit nun auch Bilder von mehreren britischen und niederländischen Städten – etwa von London, Liverpool und Manchester oder von Amsterdam und Rotterdam. Aber auch das Angebot von Panoramafotos in Frankreich, Italien und Spanien wurde erweitert: So kann man jetzt per Mausklick zum Beispiel durch die Straßen von Straßburg, Reims und Cannes oder Genua und Parma sowie Saragossa ziehen.
Um herauszufinden, von welchen Regionen bereits Rundum-Ansichten vorhanden sind, muss man das gelbe Männchen oberhalb der Zoom-Skala, den so genannten Pegman, mit der Maus über die Karte ziehen. Die Regionen, in denen Street View bereits funktioniert, sind dann blau markiert.
Weitere Gebiete werden wohl in absehbarer Zeit hinzukommen: Laut dem Schweizer Tagesanzeiger sind Street-View-Autos derzeit in Ballungszentren der Schweiz unterwegs, um Aufnahmen zu machen. In deutschen Großstädten waren die Fahrer bereits im letzten Jahr aktiv (wir berichteten).
Mit diesem Feature kann man mittlerweile ganz bequem etwa vom heimischen Rechner aus oder per Mobiltelefon zahlreiche Orte auf der ganzen Welt entdecken. Doch die Reaktion auf den Service bleibt zwiespältig (siehe auch Diskussionsbeitrag): Vor allem in Großbritannien häuften sich Medienberichten zufolge schon bald nach dem die Aufnahmen im Netz waren die Beschwerden. Der Suchmaschinenriese musste daraufhin zahlreiche Fotos wieder entfernen. Das meldete beispielsweise die britische Tageszeitung The Independent.
Google Transit: Mit Bus und Bahn zur Euro 2008
Einer Pressemitteilung zufolge hat Google Maps pünktlich zum Start der Fußballeuropameisterschaft sein Feature „Google Transit“ auch auf Österreich ausgeweitet. Für Mit-Gastgeber Schweiz gibt es den Dienst bereits seit längerem.
Mit „Google Transit“ können User Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen. Dieses Feature gibt es für einige Städte der Vereinigten Staaten bereits seit Dezember 2005 – die Funktion war damals aber nur in den so genannten Google Labs zu finden. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde sie dann in die US-Ausgabe von Google Maps integriert (wir berichteten) und seitdem sukzessive ausgebaut.
Mittlerweile kann man damit Informationen zu Bahnen und Bussen in mehr als 40 US-Städten sowie in ein paar Orten in Kanada, Australien, Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien finden. Außerdem sind ganz Japan, die Schweiz und seit kurzer Zeit auch Österreich vertreten. Und passend zur EM kann man sich damit erstmals auch länderübergreifende Verbindungen – von Österreich in die Schweiz und umgekehrt – mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzeigen lassen. Der Dienst erleichtert laut Google den Fans die Reiseplanung und zeigt die besten Verkehrsanbindungen, beispielsweise von dem eigenen Hotel zu den Fußballstadien, zu Public-Viewing-Plätzen oder zum nächsten Spielort des eigenen Nationalteams.
Zu finden ist der Service auf der Google-Transit-Seite oder in verschiedenen Länderausgaben von Google Maps unter anderem auch der deutschen, österreichischen oder schweizerischen Version. Hier gibt man entweder unter „Route berechnen“ Start und Ziel ein oder klickt mit der rechten Maustaste in der Kartenansicht auf den gewünschten Start- beziehungsweise Zielort. Dann lässt man sich die Route anzeigen. Gibt es Informationen zu Verbindungen mit Zügen, Straßenbahn und Co. erscheint über der Streckenbeschreibung der Link „Öffentliche Verkehrsmittel“. Bei Klick darauf werden die nächsten Verbindungen bei sofortigem Fahrtantritt angezeigt. Will man später oder an einem anderen Tag fahren, klickt man auf „Optionen“ und gibt hier das Datum und die gewünschte Abfahrts- oder Ankunftszeit ein.







