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Sightwalk: Straßenansichten für weitere deutsche Städte verfügbar

Schon seit einigen Wochen kann man bei sightwalk.de einen virtuellen Spaziergang durch Köln unternehmen (wir berichteten). Nun stehen den Usern auch 360°-Aufnahmen von München und Düsseldorf zur Verfügung.

In einer Pressemitteilung verspricht der Betreiber des Dienstes, die panogate GmbH in Köln, dass in diesem Jahr auch noch Bonn, Hamburg und Berlin folgen sollen. Das Besondere an dem Dienst ist, dass man damit nicht nur Autostraßen, sondern auch Fußgängerzonen und Parks erkunden kann. Überdies bieten laut panogate interaktive Panorama-Innenansichten den Geschäften die Möglichkeit, ihre Räumlichkeiten virtuell begehbar zu machen. Und auch vorhandene Online-Shops könne man problemlos integrieren.

Sightwalk: Erste Straßenansichten aus Deutschland

Während Google laut der Nachrichtenagentur pressetext noch mit Datenschützern über die Modalitäten des Google Maps Features „Street View“ für deutsche Städte verhandelte, hat die panogate GmbH einen ganz ähnlichen Dienst längst veröffentlicht – er heißt sightwalk.

Die 360°Grad-Ansichten des neuen Services sind allerdings bislang nur von Köln verfügbar. Aber noch im zweiten Quartal 2009 sollen Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg und München folgen.

Eine der Besonderheiten an sightwalk ist, dass man damit im Gegensatz zu Google Street View auch durch Fußgängerzonen und Parks bummeln kann. Die je nach Wunsch in die Ansichten eingeblendeten Infosymbole weisen auf verschiedene ortsbezogene Inhalte wie etwa historische Fotografien, Wikipedia-Artikel, Informationen zu Unternehmen und Dienstleistern oder von Nutzern erstellte Tags hin – das macht einen virtuellen Stadtspaziergang noch interessanter. Geschäftskunden bietet der Dienst die Möglichkeit, sich den Nutzern auf Visitenkarten zu präsentieren. Dabei können sie auch ein Innenraumpanorama ihres Unternehmens zur Verfügung stellen und ihre Produkte dem User via Onlineshopping direkt zugänglich machen.

Ähnlich wie Google hat auch sightwalk alle fotografierten Gesichter und Nummernschilder unkenntlich gemacht. Die Frage ist, ob das den Datenschützern hierzulande wirklich ausreicht. Schließlich musste auch der Konkurrent den Wächtern der Privatsphäre noch weitere Zugeständnisse machen: Der Suchmaschinenriese hat sich nämlich pressetext zufolge dazu bereit erklärt, für Deutschland spezielle Datenschutz-Tools zu entwickeln. Welche das genau seien, konnte Google-Sprecher Kay Oberbeck auf Nachfrage der Nachrichtenagentur allerdings noch nicht öffentlich erläutern.

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