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Google peppt „Street View“ auf
Google hat seinem Google Maps Feature „Street View“ einige Verbesserungen spendiert und es stärker in den Mittelpunkt der lokalen Suche gerückt. Neben einer umgestalteten Navigation gibt es für die Straßenansichten auch ein paar neue Funktionen.
Davon berichten die Google-Mitarbeiter Stephane Lafon und Andy Szybalski im Google Lat Long Blog. Durch das Update wurde das gelbe Street-View-Männchen, der so genannte Pegman, prominent über dem Zoom-Schieberegler links in der Kartenansicht platziert. Es ist dadurch jetzt immer zur Nutzung parat. Möchte man sich 360°-Aufnahmen eines Ortes ansehen, zieht man es mit der Maus per Drag-and-Drop einfach auf die gewünschte Stelle in der Karte. Noch beeindruckender ist es allerdings, wenn man in eine Stadt, von der es Straßenansichten gibt, ganz hineinzoomt. Dann nämlich befindet man sich plötzlich in einem Straßenzug, den man vorher von oben betrachtet hat. Street View ist in diesem Fall die letzte Vergrößerungsstufe.
Von welchen Plätzen aber gibt es überhaupt Rundumfotos? Diese sind nämlich nicht mehr mit dem Kamera-Icon versehen. Man erkennt sie erst, indem man das Männchen über die Karte bewegt. Sie sind dann blau gekennzeichnet. Wenn man den Pegman kurz über eine solche Markierung hält, erscheint ein kleines Vorschaufenster. Lässt man ihn an dem gewünschten Ort los, taucht man direkt in die Straßenaufnahmen ein. Diese sind nun übrigens genauso groß wie die komplette Karte.
Damit man den Überblick nicht verliert, gibt es eine Mini-Map in der rechten unteren Ecke der Street-View-Ansicht. Sie zeigt die Umgebung des Ortes, an dem man sich gerade befindet. Außerdem kann man über sie auch den Pegman an eine andere Stelle setzten. Mit einem Klick auf die Pfeile links oben kann man diese Karte vergrößern beziehungsweise verkleinern.
Praktisch sind auch die neuen Bedienungselemente in der Straßenansicht. Mit dem Navigationsrädchen oder den Pfeiltasten links oben lassen sich die Ansichten drehen, und mit Klick auf Plus oder Minus kann man sie vergrößern oder verkleinern.
Datenschutz: Kein Verbot für digitale Straßenansichten
Die deutschen Datenschützer sehen keine Möglichkeit, Dienste, die digitale Straßenansichten anbieten, wie etwa das umstrittene Google Maps Feature „Street View“(wir berichteten) in der Bundesrepublik generell zu untersagen. Zumindest, wenn deren Anbieter dabei einige Bedingungen einhalten.
Welche das sind, hat Mitte November der Düsseldorfer Kreis in Wiesbaden festgelegt. Das ist eine Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich.
In dem Beschluss dazu haben die Datenschützer sich darauf geeinigt, dass auf derartigen Fotos weder Gesichter noch Autokennzeichen oder Hausnummern erkennbar sein dürfen. Außerdem müsse den betroffenen Bewohnern und Grundstückseigentümern die Gelegenheit gegeben werden, der Publikation der sie betreffenden Bilder zu widersprechen – und zwar nicht nur nach, sondern auch bereits vor deren Veröffentlichung. Um dies zu ermöglichen, sollen die Unternehmen die Datenerhebung mit einem Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit rechtzeitig vorher bekannt geben.
Live Search Maps jetzt auch mit Rundum-Ansichten
Die US-Ausgabe von Live Search Maps bietet ihren Usern nun auch Panoramabilder und 3D-Ansichten beispielsweise von Städten, Straßenfluchten oder Gebäuden.
Dazu hat Microsoft seinen lokalen Suchdienst mit dem Web2.0-Fototool Photosynth verknüpft, mit dem dessen Nutzer aus normalen Fotos dreidimensionale Ansichten erstellen können. Wer hier seine Bilder mit Ortsangaben versieht, dessen Bilder werden seit kurzem auch über die Live Search Maps-Suche gefunden. Darauf macht Microsoft-Mitarbeiter Chris Pendleton in seinem Blog aufmerksam.
Das neue Feature ist allerdings ziemlich versteckt. Man findet es, wenn man nach einer Ortsuche in dem linken Menü auf „Explore Collections“ klickt und danach bei „Show“ den Link „Photosynth“ aus dem Dropdown-Menü auswählt oder das passende Icon anklickt. Daraufhin erscheint eine Liste aller verfügbaren Photosynth-Bilder, deren geographische Position zugleich auch in der Karte angezeigt wird. Da die Fotos nicht in Live Search Maps eingebettet sind, muss man, ehe man sie ansehen kann, die Software von Photosynth installieren.
Zwar steht diese Anwendung bislang nur in der englischsprachigen Ausführung von Live Search Maps zur Verfügung, es lassen sich damit aber auch Ansichten von Orten in anderen Ländern – unter anderem auch in Deutschland – finden.
(Photosynth ist nur für Windows z.Z. zu betreiben.)
Google Maps: Neue Straßenansichten
Dank des Google-Maps-Features „Street View“(wir berichteten bereits mehrfach) kann man nun virtuell durch einige weitere Metropolen in Europa und den USA bummeln.
Schlag auf Schlag stellte Google kürzlich in seiner lokalen Suche, Google Maps, zahlreiche neue Straßenaufnahmen online. Darauf weisen Google-Mitarbeiter im Google Lat Long Blog in verschiedenen Postings hin.
Nachdem der Suchmaschinenriese schon Mitte Oktober die Fotos mehrerer französischer Städte wie Lyon, Marseille and Nizza freigab, folgten Ende des Monats auch Bilder aus Spanien und Italien. So kann man nun beispielsweise per Mausklick durch Rom, Mailand und Florenz flanieren oder durch die Straßen von Madrid, Valencia oder Sevilla schlendern und beeindruckende Sehenswürdigkeiten begutachten. Aber nicht nur europäische Großstädte sind fotografiert worden, sondern auch Landschaften wie der Comer See. Außerdem stehen den Google-Maps-Usern pünktlich zur US-Wahl jetzt auch die Innenstädte von Washington DC, Seattle und Baltimore zur Verfügung.
Die Orte, von denen Straßenaufnahmen vorhanden sind, werden nach einem Klick auf den „Street View“-Button in der Kartenansicht mit einem Kamera-Icon markiert. In Europa sind das noch nicht so viele – allerdings könnte sich das schon bald ändern. Zum Beispiel hat, wie Focus.de zu entnehmen ist, Google-Sprecher Stefan Keuchel in einem Interview angekündigt, dass das Angebot in Deutschland im Frühjahr 2009 mit mindestens drei Städten starten werde.
Doch besonders hierzulande ist das Projekt aus datenschutzrechtlichen Gründen sehr umstritten (wir berichteten). Zu diesen Bedenken und Vorwürfen nimmt Stefan Keuchel übrigens in einem interessanten Beitrag auf dem Podcast-Portal PR On Air Stellung.
Aufgepeppt: Google Maps
Anfang August hat Google seiner lokalen Suche, Google Maps, ein neues Gesicht und einige neue Features verpasst.
Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ gibt es auf der neu gestalteten Seite jetzt nur noch eine einzige Eingabemaske, mit der man sowohl die Karte durchsuchen als auch nach Anbietern an einem bestimmten Ort fahnden kann. Der Routenplaner ist dagegen aus diesem Feld verbannt worden. Ein Link dahin findet sich nun in dem blauen Balken über den Suchresultaten wieder.
Fast zeitgleich mit dem neuen Layout bescherte Google seinen Usern auch einige neue Funktionen. So wurde neben der Fußgängernavigation (wir berichteten) im Routenplaner beispielsweise auch die Möglichkeit „Mautstraßen vermeiden“ eingeführt, mit der man kostenpflichtige Straßen umgehen kann – das kann vor allem bei Fahrten ins Ausland sinnvoll sein.
Besonders praktisch aber sind die neuen Druckoptionen für den Routenplaner, worauf die beiden Google-Programmierer Andrew Gove und Jonathan Siegel im Google Lat Long Blog hinweisen. Damit macht es der Suchmaschinenprimus seinen Nutzern leichter, genau die Informationen auszudrucken, die sie unterwegs wirklich benötigen. Dafür klickt man, nachdem Google die gewünschte Strecke berechnet hat, auf „Drucken“ in dem blauen Balken über der Kartenansicht. Oben auf der sich nun öffnenden Druckseite kann man wählen, ob für jeden einzelnen Streckenabschnitt nur der Text angezeigt werden soll oder auch Karten beziehungsweise Straßenansichten (engl. Street View). Außerdem kann man sich hier aussuchen, ob die Wegbeschreibung „Einschließlich großer Karte“, auf welcher der gesamte Streckenverlauf markiert ist, gedruckt werden soll oder nicht.
Wer nur für bestimmte Streckenabschnitte zusätzlich zur Wegbeschreibung eine Kartenansicht oder ein Street-View-Bild braucht, wählt oben nur „Text“ aus. In der Wegbeschreibung kann man dann bei jedem Schritt eine Karte oder eine Straßenansicht hinzufügen. Dazu fährt man einfach mit der Maus über den Text und klickt die gewünschte Option an. Der Link „Straßenansicht“ erscheint übrigens nur dann, wenn es bereits Fotos von der gewählten Gegend gibt. In Deutschland ist dies bislang noch nicht der Fall
Tour-de-France-Strecke in Google Street View
Seit dem 5. bis 27. Juli wird die 95. Tour de France ausgetragen. Anlässlich des großen Radrennens hat Google erstmals Straßenansichten aus Frankreich ins Netz gestellt.
Zu finden sind diese 360°-Aufnahmen in Google Maps, der lokalen Suche des Suchmaschinenriesen. Hier kann man nun mit Klick auf “Straßenansicht” (in der englischen Version “Street View”) den gesamten Streckenverlauf der “Großen Schleife” virtuell erkunden. Und zwar aus der Perspektive der Radfahrer, erklärt der Google-Mitarbeiter Daniel Ratner im Google Lat Long Blog. Bei der Aufnahme der 21 Etappen der Frankreichrundfahrt wurden laut Ratner auch die neuesten Features von “Street View” umgesetzt – wie etwa eine bessere Bildqualität oder die “Face-Blurring”-Technologie, mit der Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden (wir berichteten).
Damit gibt es nun erstmals Panoramabilder aus Europa in Google Maps. Bislang konnten die User nur US-amerikanische Städte, Nationalparks und Erholungsgebiete mit der Straßenansicht betrachten. Die Tour-de-France-Strecke ist jedoch nur der Anfang: Wie Google bereits angekündigt hat, sollen auch Ansichten anderer europäischer Städte und Gegenden folgen (wir berichteten.) In Deutschland werden derzeit bereits Aufnahmen von Großstädten gemacht, wie dem Google Watch Blog zu entnehmen ist. Demnach sollen erste Street-View-Cars (Autos, die mit speziellen Kameras ausgestattet sind) in München und Berlin gesichtet worden sein. Das bestätigt auch ein Bericht des Tagesspiegel , wonach von Google außerdem auch in Frankfurt am Main fotografiert wird. Wann diese Bilder im Internet zu sehen sein werden, ist allerdings bislang noch nicht bekannt.
Googles “Street View” wächst und wächst
Ende Mai wurde das Google-Maps-Feature “Street View” ein Jahr alt. Anlässlich dieses Geburtstages spendierten seine Macher den Usern kürzlich viele neue Panoramaansichten.
Dafür haben die Fahrer der Google-Street-View-Cars (mit speziellen 360°-Kameras ausgestattete Autos) 37 US-amerikanische Gebiete neu oder erneut abgefahren und jede Menge Fotos geschossen. Wie einem Posting von Google-Programmierer Jiajun Zhu im Google Lat Long Blog zu entnehmen ist, hat Google seine Street-View-Abdeckung damit verdoppelt.
Insgesamt können die Google-Maps-User nun 20 neue Städte – darunter Springfield, Atlanta, Oklahoma und Reno – sowie zehn neue Nationalparks und Erholungsgebiete wie den Everglades National Park, den Death Valley National Park oder Florida Keys mit dem Bilderdienst aus nächster Nähe begutachten. Die Aufnahmen von Städten wie Kansas City, Miami, Nashville, San Francisco oder New York wurden weiter ausgebaut.
Gleichzeitig wurde Zhu zufolge die Bildqualität verbessert, und das Street-View-Car ist aus den Fotos verschwunden: Wenn man auf den Boden schwenkt, sieht man tatsächlich die Straße – wenn auch etwas verschwommen – und nicht mehr das Autodach, von welchem aus mit der Kamera aufgenommen wurde. Außerdem wurde bei den neuen Bildern konsequent die “Face-Blurring”-Technologie eingesetzt. Dadurch werden die Gesichter von Passanten sowie Autokennzeichen unkenntlich gemacht.
Auch wenn bisher nur Städte und Gegenden in den USA über die Street-View-Funktion zu sehen sind, können alle Aufnahmen auch in der deutschen Ausgabe der lokalen Suche von Google angesehen werden – hier nennt sich die Funktion “Straßenansicht”. Dieser Link erscheint in der Karte, sobald man sich über Gebieten mit vorhandenen Aufnahmen befindet.
Google Maps: Weitere 360°-Bilder online
Die Fahrer der Street-View-Cars von Google waren wieder fleißig unterwegs und haben 13 weitere US-Städte und einen Nationalpark mit ihren Spezialkameras aufgenommen.
Das berichtet der Google-Programmierer Bradley Bossard im Google Lat Long Blog. Es handele sich dabei unter anderem um Albuquerque, Austin, Cleveland, Nashville und Fairbanks sowie um den Yosemite National Park.
Zusätzlich zu 14 ganz neuen Gebieten wurden laut Bossard auch weitere Aufnahmen von Außenbezirken bereits erfasster Städte wie Denver, Las Vegas, Los Angeles und der San Francisco Bay Area gemacht und ins Netz gestellt. So könne man beispielsweise nun auch die majestätischen Redwoods bei San Francisco betrachten.
Insgesamt sind damit nun weit über 40 Metropolen und interessante Plätze in den Vereinigten Staaten bei Google Maps mit der Panoramaansicht „Street View“ zu erkunden. In der deutschen Version heißt das Feature übrigens „Straßenansicht“. Deutsche Städte wurden allerdings bislang noch nicht erfasst.
Außerdem ist Street View nun ein Teil der Google Maps APIs (Application Programming Interface) und kann damit von Website-Betreibern in ihren Internetauftritt eingebaut werden. Darauf weist James McGill aus dem Google Maps API-Team im offiziellen Google Maps API Blog hin.







