Artikel-Schlagworte: „Suchmaschine“
Siri: Googles größte Gefahr?
Ohne Zweifel ist Google Marktführer in Sachen „lokale Suche“. Allerdings heißt das längst nicht, dass es keine Wettbewerber gibt. In der Tat hat der Google Vorsitzende Eric Schmidt angedeutet, dass Google nicht unvergänglich sei, heißt es in einem Brief an das US-Senatsunterkomitee für Kartellämter, Wettbewerbsverfahren und Verbraucherschutz. Die Antwort auf die Frage, wer die größte Drohung für den Suchmaschinenriesen darstellt, lautet „Siri“. Diesen Beitrag weiterlesen »
Umweltfreundliches Reisen mit rome2rio
Umweltfreundlich zu sein ist heutzutage kaum ein neues Konzept. Dennoch wissen viele nicht, wie viel sie selbst bewirken können, vor allem was das Reisen angeht. rome2rio, eine neue Suchmaschine von zwei ehemaligen Microsoft Ingenieuren, hofft dies durch eine neue Kooperation mit Offset Options voranzutreiben. Offset Options ist eine Firma, die sich laut eigenen Angaben „für Umwelt und soziale Nachhaltigkeit“ einsetzt. Die Suchmaschine ermöglicht es, herauszufinden, wie man von A nach B kommt und dabei die Umwelt so wenig wie möglich verschmutzt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie hätten Sie’s denn gern? Studie zu lokalen Suchmaschinen veröffentlicht
Die Suchmaschinenexpertin Sonja Quirmbach von der Deutschen Telekom hat jetzt ihre Usability-Studie zur Nutzung lokaler Suchmaschinen veröffentlicht. Die Kernergebnisse hatte sie in einem Gastbeitrag bei uns bereits vorgestellt. Hier ist jetzt die Studie: Diesen Beitrag weiterlesen »
Lokale Suche: Alles Google oder was?
Place Pages, Map Navigation, Social Search, Wave – hat der Google-Overkill der vergangenen Wochen zu einer Götterdämmerungs-Stimmung auf dem Markt der lokalen Suche geführt? In den letzten Tagen jedenfalls mehrten sich im Web Stimmen, die meinen: Irgendwie ist die Sache mit der Lokalen Suche doch gelaufen…
Bezeichnend ist der Beitrag von Matthew Berk auf Search Engine Land schon in der Headline: „Local Search: A Solved Consumer Problem“. Seine These: Die großen Suchmaschinen machen ihren Job bei lokalen Suchergebnissen inzwischen „gut genug“, sprich: Die User haben die Services, wie sie heute verfügbar sind, akzeptiert und sich so daran gewöhnt, dass kein Platz mehr für bessere, innovative Angebote bleibt. Was bleibt lokalen Firmen? Sie müssen sich den Tatsachen anpassen und stärker im „Reputation Management“ engagieren. Will laut Berk heißen: Schaut Euch genau an, wo im Web Ihr Eure digitalen Spuren hinterlassen habt. Mit anderen Worten: monitoren, wo was im Netz über eine Branche oder das eigene Unternehmen geredet wird, Bewertungsplattformen durchforsten, Kundenfeedback auswerten. Mit diesem Informationsvorsprung gilt es dann, seine (potenzielle) Klientel aktiv mit Informationen über die eigene Firma zu versorgen und so den digitalen Fußabdruck wieder stärker zu lenken.
Wen wundert es, dass dieser Beitrag für Diskussionsstoff gesorgt hat?
Noch eins drauf gesetzt hat dann Andrew Shotland, ebenfalls auf Search Engine Land. Kurz gesagt hält er Googles neue Social Search für das Nonplusultra in der Zukunft der Lokalen Suche. Spätestens mit der Einbindung von Twitter und dem Start lokaler Features bei Facebook ist es seiner Meinung nach dann soweit. Denn durch den konsequenten Aufbau von Social Communities auf diesen Plattformen habe jedes Unternehmen eine Riesenchance, bei den Social-Search-Treffern von Google gelistet zu werden, wenn denn der Suchbegriff denn passt. Shotlands Rezeptur hierzu: ein eigenes Profil auf den führenden Social-Networking-Seiten anlegen, falls vorhanden auf Social-Media-Seiten der eigenen Branche anmelden, Firmensitz und Firmenbranche in keinem der Profile vergessen, und natürlich: mit Leuten verbinden, die an der eigenen Branche oder dem Standort interessiert sind.
Neue Suchmaschine Wowd an den Start gegangen
Mit Wowd gibt es nun eine „Echtzeit“-Suchmaschine, deren Ergebnisse nach Beliebtheit und Aktualität geordnet erscheinen.
Das Volumen und die Geschwindigkeit von neuen Informationen im Web seien zu überwältigend, als dass die Leute noch Schritt halten könnten, sagt CEO Mark Drummond. Wowd will dieses Problem lösen: Das Ranking, also die Anordnung der gelisteten Webseiten, richtet sich danach, wie aktuell die Ergebnisse sind und wie häufig eine Webseite besucht wurde. Dabei berücksichtigt die Suchmaschine Inhalte des gesamten Web – auch aus dem Bereich Social Media wie etwa Blogs oder Netzwerke.
Neu an der Suchmaschine ist auch der Peer-to-Peer-Ansatz. Eine spezielle Software, die sich der User herunterladen kann, ermöglicht Wowd, das Browsing-Verhalten mitverfolgen zu können, um so noch bessere Ergebnisse zu liefern. Denn auf herkömmliche Web-Crawler, deren Ergebnisse in Datenzentren gespeichert werden, möchte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht verlassen. Es will nur solche Webseiten auflisten, die auch tatsächlich von Leuten besucht wurden.
Wie Wowd funktioniert, zeigt die Suchmaschine in einem kurzen Video.
suchen.de stellt auf Bing um
Die lokale Suchmaschine suchen.de hat ihre Karte auf Microsoft Bing umgestellt. Damit werde der Dienst „noch interaktiver, schneller und nutzerfreundlicher“, sagen die Münchner in einer Pressemitteilung.
Die Kartendaten bezieht suchen.de vom Nürnberger Anbieter Map and Route. Neu ist nach Aussagen des Suchmaschinenbetreibers Searchteq neben der größeren Usability, dass der Nutzer jetzt auch Haltestellen von U- und S-Bahn in der Karte findet. Und: Die Karte – die unter anderem Luftbilder in Schrägansicht bietet – ist deutlich schneller geworden. Weitere Features sind geplant, um das Sucherlebnis „noch attraktiver zu machen“. Dazu zähle zum Beispiel die schnelle Einbindung von Zusatzinformationen, heißt es.
Google Street View jetzt auch mit Picasa
Nachdem Google bereits seit Februar Ansichten auf Street View mit geokodierten Fotos der Community Panoramio anreichert (wir berichteten), ergänzt die Suchmaschine den Dienst jetzt auch mit öffentlich zugänglichen, geokodierten Bildern aus Picasa.
Dies „hilft den Nutzern von Google Maps, von einem Standort einen besseren Eindruck zu bekommen, vor allem dort, wo wir vielleicht nicht über Panoramio-Fotos verfügen“, schreibt Daniel Cotting im Google Lat Long Blog. Aufnahmen mit erkennbaren Gesichtern würden ausgefiltert, versichert das Blog. Außerdem sorge ein vorheriger Bildabgleich dafür, dass die veröffentlichten Fotos auch wirklich relevant für den User seien. Das Feature gibt es zunächst für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um die Welt.
Google: Mehr Transparenz bei Street View
Google hat offensichtlich gezielt auf die vielen Proteste gegen sein Maps-Feature Street View reagiert.
Der Suchmaschinenriese hat in seinem Lat Long Blog mitgeteilt, die Übersichtsseite des Dienstes überarbeitet zu haben und bringt damit mehr Transparenz in das Projekt. So kann sich der User jetzt informieren, wie Google den Schutz der Privatsphäre gewährleistet und was man tun muss, um eine Aufnahme – zum Beispiel vom eigenen Haus – löschen zu lassen. Darüber hinaus gibt Google Auskunft, wo die nächsten Aufnahmen gemacht werden. Wer den Dienst ausprobieren will, kann sich auf der Karte zeigen lassen, wo Street View bereits verfügbar ist. Prompt haben Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar und Google ihren Streit über fehlende Transparenz bei Street View beigelegt. Hintergrund war, dass Google die Behörden offenbar nicht informiert hatte, wo im August die nächsten Aufnahmen gemacht werden sollten. Dies sei inzwischen nachgeholt worden.
„Entscheidungsmaschine“: Microsoft startet Bing
Unter dem Codenamen Kumo hatte Microsoft in den vergangenen Monaten eine neue Suchmaschine entwickelt. Nun ist sie live und heißt Bing.
Der Softwareriese sieht in seinem neuen Angebot allerdings mehr als einen reinen Suchdienst. In einer Pressemitteilung bezeichnet er Bing als „Entscheidungsmaschine“. Sie soll dem Nutzer helfen, die riesige Flut an Informationen, die das Internet bereithält, zu filtern und dadurch in bestimmten Fragen bessere Entscheidungen zu treffen. Dabei konzentriere sich Bing zunächst vor allem auf vier Bereiche – und zwar auf die Hilfe bei Kaufentscheidungen, bei der Reiseplanung, in Gesundheitsfragen und bei der lokalen Suche nach Unternehmen oder Dienstleistern.
Schluss mit Wikia Search
Vor etwas mehr als einem Jahr war die Web2.0-Suchmaschine Wikia Search gestartet (wir berichteten). Ohne den erwarteten Durchbruch zu schaffen – denn nun wurde sie wieder eingestellt.
Das verkündete Jimi Wales, Gründer unter anderem von Wikia Search und Wikipedia, in seinem Blog. Hier erläutert er auch das Motiv für diesen Schritt. So habe die Community-Suche nicht den erhofften Erfolg gebracht. Bei einer anderen Wirtschaftslage hätte man laut Wales die Finanzierung der Suche fortgeführt, doch nun wolle man sich auf andere Projekte wie etwa Wikianswers konzentrieren.







