Artikel-Schlagworte: „Telefonauskunft“
Aus GoYellow wird 118000
Die GoYellow Media AG wird in Zukunft 11800 AG heißen. Mit der Umbenennenung der gesamten Holding, zu der auch das Verzeichnisportal GoYellow.de gehört, soll der neue Verbindungsdienst 118000.de bekannter werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
GoYellow startet „deutschen Skype-Dienst“
GoYellow Media steigt in die Internet-Telefonie ein. Bis Mitte nächsten Jahres wollen die Münchner den neuen Dienst starten, der wahrscheinlich werbefinanziert sein wird.
Gegenüber der Financial Times Deutschland sprach GoYellow-Chef Klaus Harisch von einem „deutschen Skype-Dienst“. Damit ist der Zeitung zufolge das bisherige Modell „Peter Zahlt“ angezählt. Denn statt wie bisher kostenlos Gespräche von Telefon zu Telefon mit Hilfe des Vermittlungsdienstes zu führen, sollen Computernutzer künftig mit ihrem Headset direkt auf dem Computer ihres Gesprächspartners anrufen können. Allerdings denkt GoYellow auch bei dem neuen Dienst wie bei “Peter Zahlt” an ein werbefinanziertes Modell. Im Dezember startet GoYellow darüber hinaus mit seiner Telefonauskunft 11800, die im kommenden Jahr zehn Millionen Euro Umsatz in die Kasse spülen soll.
GoYellow präsentiert den Ausbau seiner Services vor dem Hintergrund – bedingt – positiver Ergebnisse. Zwar kletterten Umsatz (von 8,52 auf 13,23 Mio. Euro) und operatives Ergebnis (um 0,43 auf 4,26 Mio. Euro) seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dafür sackte das Ergebnis aber im dritten Quartal von 3,25 auf 1,57 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal.
Gedruckte Adressverzeichnisse sind weiterhin beliebt
Insgesamt nutzen rund 90 Prozent der Deutschen über 14 Jahren Verzeichnismedien. Trotz zahlreicher lokaler Internetdienste blättern die meisten davon – nämlich 74 Prozent – bei ihrer Suche nach wie vor in den gedruckten Ausgaben der Telefon- und Branchenbücher.
Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Ipsos, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (vdav) nun bereits zum achten Mal durchgeführt wurde. Dafür befragte Ipsos im vergangenen November 2.000 Personen über 14 Jahren. In einer Pressemitteilung stellt der vdav die neuen Zahlen der Studie vor.
Demnach ist neben den Büchern auch die Telefonauskunft noch immer ziemlich beliebt: 37 Prozent der Interviewten rufen auch schon mal dort an, wenn sie Adressinformationen brauchen. Online-Verzeichnisse rangieren dagegen erst an dritter Stelle – etwas mehr als ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer geht laut vdav ins Internet, wenn Firmen, Dienstleister und Personen gesucht werden.







