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Twitter Places: Memos with Location
Twitter posted recently about the new feature in their blog “Twitter Places”: with the new feature, users can post their mini-messages with their current location. So users no longer have to post their coordinates, as previously required, but can now pick out places such as cafés, or even directly from World Cup stadiums. Read the rest of this entry »
Social Media Wave
Using social media outlets as a way to draw in customers has pretty much become mandatory for even directories worldwide. Directories, local search engines, rating portals – they’ve all got the social media fever. An interesting example is the Herold in Austria, who introduced the Facebook application “Locations ilike”. Users don’t only have the capability to search, find, and save favorite locations, but can also rate them and share them with friends. Read the rest of this entry »
Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie
Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.
Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.
MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.
Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:
Googles Großoffensive
Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren
- die Einführung der Local Business Listings
- Latitude, um Freunde zu orten
- der Start der Place Pages
- der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center
- die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads
- der Ausbau von Google Local fürs iPhone
- Map Navigation als Navi-System fürs Auto – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.
- Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.
Local Social Media…
… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.
Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.
Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das dritte große Thema genannt ist:
Mergers & Acquisitions
Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp, Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.
MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“
Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“
Wir sind gespannt auf 2010.
Twitter wird immer lokaler
Immer mehr Features auf Twitter gehen in Richtung lokale Suche. Twitter Local ist live, mit Twaller gibt es jetzt ein Twitter für Reisende, und Twellow macht als Katalog und Branchenverzeichnis für Twitter auf sich aufmerksam.
Spannung auf der Twitter Conference in Los Angeles. Twitter kündigte an, die Neuauflage von Twitter Local könne „jeden Tag“ live gehen – was inzwischen geschehen ist. Bei dem Feature handelt es sich um eine sogenannte Opt-in-Funktion für den User. Mit anderen Worten: Tweets werden nur bei Einwilligung des Nutzers mit Geodaten versehen. Nach 24 Tagen werden diese Geodaten außerdem gelöscht. Twitter kommt damit Bedenken von Datenschützern entgegen. Außerdem stellte sich in Los Angeles Twaller vor: Der Dienst verbindet Twitterer unterwegs mit anderen Twitterern, die sich vor Ort auskennen und mit Tipps für ausgewählte Locations weiterhelfen können.
Und auch das war nur eine Frage der Zeit: Mit Twellow, ein Angebot des US-amerikanischen Internet-Mediennetzwerkes iEntry, gibt es ein Twitter-Branchenverzeichnis. Wer etwa nach einer Bar in Berlin sucht, findet über die Suchfunktion passende Einträge zum Thema auf Twitter. Die Ausbeute freilich ist bislang recht dürftig.
Twitter startet lokale Suche
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit: Twitter steigt jetzt auch in die lokale Suche ein. Wer in Zukunft tweetet, der kann seine Geokoordinaten automatisch mit aussenden.
Die neue Funktion soll im ersten Schritt App-Entwicklern als Programmierschnittstelle dienen, bevor sie dann für die Community freigeschaltet wird, erklärt Twitter-Gründer Biz Stone in seinem Blog. Sobald ein Nutzer dann eine Kurznachricht abschickt, wird auch der Längen- und Breitengrad seines Standortes übermittelt – sein Einverständnis vorausgesetzt. So bietet sich in Zukunft zum Beispiel die Möglichkeit, gezielt nach Tweets aus der eigenen Umgebung zu suchen. Biz Stone meint dazu: „Man kann sich leicht vorstellen, wie interessant das bei einem Event wie einem Konzert sein könnte oder etwas Dramatischerem wie einem Erdbeben.“
Twitter wird zur lokalen Shopping-Suche
Für viele ist Twitter nach wie vor nichts anderes als eine virtuelle Quasselbude. Wie sich der Echtzeit-Dienst jedoch in ein wirklich nutzbringendes Tool umwandeln lässt, zeigt jetzt Justbought.it.
Der noch junge Service will mit Hilfe von Twitter das Shoppen vor Ort erleichtern. Wer also gerade in einer Stadt in einem Laden eingekauft hat und darüber einen Tweet absetzt, der kann diese Kurznachricht auch an Justbought.it weiterleiten. Dort werden die Tweets zu einer Location als Tipps für diejenigen zusammengestellt, die gerade in der Nähe sind und nach Empfehlungen fürs Einkaufen suchen. Das geht ziemlich einfach: Man loggt sich ein und sieht, wer rund um seinen Standort – der über Google Maps definiert wird – gerade in welcher Kategorie etwas gekauft hat. Die Idee ist spannend, aber es hapert noch an der Umsetzung – die magere Befüllung des Dienstes kann man bislang kaum als Shopping-Hilfe bezeichnen.







