hidden
sitebar

Artikel-Schlagworte: „Twitter“

Twitter Places: Kurzmitteilungen mit Ortsangabe

Vor kurzem hat Twitter in seinem Blog das neue Feature „Twitter Places“ angekündigt: Damit können Nutzer ihre Mini-Nachrichten mit dem Standort, von dem aus sie ihre Texte absetzen, versehen. Dazu bedarf es nicht mehr der Angabe von Koordinaten, wie es bereits schon länger auf der Website möglich war, sondern einfach der Auswahl von Plätzen, Cafés oder aktuell von Fußball-WM-Stadien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Social Media Welle

Social Media gehört mittlerweile auch bei vielen Branchenverzeichnissen weltweit zum Pflichtprogramm um Kunden auch langfristig zu binden. Ob Verzeichnis, lokale Suchmaschine oder Bewertungsportal, alle sind im Social Media Fieber. Ein interessantes Beispiel hierfür ist auch der Herold in Österreich. Dort wurde die Facebookapplikation „Locations ilike“ umgesetzt. Mit dieser App kann man nicht nur Lieblingslocations suchen, finden, und abspeichern sondern auch bewerten und mit den eigenen Freunden teilen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Points of Interest: Wird Twitter zum Echtzeit-Branchenverzeichnis?

Twitters nächster Vorstoß in der Lokalen Suche: Auf der Chirp-Konferenz in San Francisco hat der Zwitscher-Dienst ein neues Feature angekündigt, das die Szene als ersten Schritt in Richtung Branchenverzeichnis sehen – Points of Interest. Diesen Beitrag weiterlesen »

Foursquare: Volldampf voraus, Twitter adé!

Vor nicht einmal zwei Wochen war die Fachwelt beeindruckt, dass Foursquare deutlich mehr als eine halbe Million Nutzer hat. Jetzt hat die Check-in-Community die 700.000er-Grenze übersprungen. Die Zahl der Check-ins liegt jetzt bei mehr als 20 Millionen. Blogger Ben Parr von Mashable meint dazu: „Unsere Vorhersage, dass Foursquare das Twitter von 2010 wird, könnte sich durchaus erfüllen.“

CitySearch macht Twitter und Facebook zum lokalen Verzeichnis

CitySearch bindet mit wachsendem Erfolg Tweets und Facebook-Pages in seine Treffer ein. Damit formt sich das US-amerikanische Bewertungsportal allmählich zum Echtzeit-Meinungs-Suchportal aus. Citysearch selbst spricht vom „Social-Media-Verzeichnis“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Twitter zeigt lokale Trends

Twitter geht weiter in Richtung Location Based Services: In den USA hat das Kurznachrichten-Portal sein neues Feature „Local Trends“ herausgebracht.

Vor wenigen Tagen haben Ryan Sarver sowie Raffi Krikorian vom Twitter-Team mitgeteilt, dass der neue Service „Local Trends“ in den USA an den Start gegangen ist. Dank geokodierter Daten kann sich der User damit zeigen lassen, was in seiner direkten Umgebung in der Twitter-Community gerade besonders angesagt ist. Noch können nur wenige den neuen Service nutzen, aber das soll sich schnell ändern.

Mit der Einführung der „Local Trends“ verfolgt Twitter seinen jüngst durch den Kauf von Mixer Labs (wir berichteten) eingeschlagenen Weg, in Zukunft verstärkt auf Standort basierte Dienste zu setzen.

Soundtrckr: Lokale Suche nach Noten

Wo spielt die Musik? Jetzt gibt es endlich eine Plattform, die diese Frage beantwortet. Zumindest aus Sicht ihrer Nutzer.

Soundtrcker ist, wie LBS Insight meint, die perfekte Mischung aus Internet-Radio, Social Network und mobiler Location-Based-App. Mit dem mp3-Player morgens durch den Wald joggen, auf dem Weg zur Arbeit seine Muntermachermusik hören, oder Freunde mit einem Sample heiß machen auf eine angesagte DJ-Location heute Abend – genau darauf zielt Sountrckr. Wer mit bestimmten Orten eine bestimmte Musik verbindet, der kann sie jetzt auf dieser Plattform geokodieren.

Das alles funktioniert auf der Landkarte und lässt sich mit Social Networks wie Twitter und Facebook teilen. Im Moment läuft der Dienst auf iPhone und iPod. Android, Blackberry und Windows Mobile sind für 2010 angekündigt.

Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie

Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.

Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.

MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.

Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:

Googles Großoffensive

Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren

-       die Einführung der Local Business Listings

-       Latitude, um Freunde zu orten

-       der Start der Place Pages

-       der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center

-       die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads

-       der Ausbau von Google Local fürs iPhone

-       Map Navigation als Navi-System fürs Auto  – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.

-       Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.

Local Social Media…

… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.

Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.

Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das  dritte  große Thema genannt ist:

Mergers & Acquisitions

Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp,  Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.

MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“

Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“

Wir sind gespannt auf 2010.

Twitter setzt auf Lokale Suche

Twitter hat die Mixer Labs gekauft. Damit hat das Social Network einen entscheidenden Schritt in Richtung Lokale Suche getan.

Die Mixer Labs aus Kalifornien haben die Anwendung GeoAPI entwickelt – und genau das hat Twitter bewegt, für einen branchenbezogen wohl recht milden siebenstelligen Betrag, das Unternehmen aufzukaufen. Die Sprengkraft liegt demzufolge auch weniger im Kaufpreis als in den Kaufkonsequenzen. Denn fast einheitlich werten Experten die Übernahme als Twitters endgültigen Schritt in Richtung Location-Based Services.

MG Siegler von TechCrunch hat dazu übrigens eine sehr dezidierte Meinung
. Er ist überzeugt, dass sich Twitter damit nur eine Melkkuh herangeholt hat, die für die eigene geokodierte API herangeholt wird. Und Jennifer Van Grove sagt in ihrer 2010er Jahresprognose: Twitter hat Mixer Labs nur gekauft, um daraus so schnell wie möglich eine eigene ortsbezogene Anwendung zu entwickeln.

Google schielt auf Yelp: Nachhilfe für 500 Milliarden Dollar

Das Web überschlägt sich mal wieder mit Gerüchten. Nach Informationen von TechCrunch will Google das regionale US-Bewertungsportal Yelp schlucken. Die Rede ist von einer halben Milliarde Dollar. Experten finden den Preis erstaunlich niedrig.

Und wieder streckt Google seine Fühler nach neuen Allianzen aus. Nach dem jüngsten Flirt mit Twitter jetzt also ein handfester Deal mit Yelp, das für 2009 mit 30, für kommendes Jahr mit 50 Millionen Dollar Umsatz rechnet. Der Suchmaschinenriese aus Mountain View merkt zusehends, dass die guten alten Zeiten des puristischen Googlens so allmählich Vergangenheit sind. Der Trend geht in Richtung Echtzeitsuche und Bewertung, und da hat der Marktführer noch eine Menge Hausaufgaben zu machen.

David Mimh zeigt sich in seinem Blog übrigens nahezu enttäuscht über den seiner Meinung nach niedrigen Kaufpreis, der im Moment kolportiert wird. Es scheint, als mache Google ein echtes Schnäppchen angesichts der Multi-Multi-Milliarden-Chance, die die Lokale Suche in den nächsten fünf bis zehn Jahren verheißt, schreibt er und erinnert daran, dass die Suchmaschine in diesem Segment mit den Place Pages erst kürzlich einen großen Schritt nach vorn gemacht hat.

Facebook
Folge uns
Nutzer