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Artikel-Schlagworte: „User Generated Content“

Townster bei ebay meistbietend verkauft

Nachdem Townster, ein lokales Such- und Bewertungsportal mit Netzwerkeigenschaften, bereits seit einigen Monaten zum Verkauf stand, wurde es vor kurzem letztendlich beim Internetauktionshaus ebay versteigert.

Wie der Angebotsseite auf dem Online-Marktplatz zu entnehmen ist, kam die Plattform schließlich für genau 37.827,77 Euro unter den virtuellen Hammer. Ein wahres Schnäppchen. Denn immerhin sollen über 150.000 Euro in das Projekt investiert worden sein. Der neue Eigentümer des Portals sei der Ex-OnVista-Vorstand Michael W. Schwetje, teilt Townster Mitgründer Gleb Tritus in seinem Privatblog mit.

Townster war im Sommer 2007 an den Start gegangen (wir berichteten).Nach einer missglückten Finanzierungsrunde und Uneinigkeiten unter den Gründern im November des vergangenen Jahres, suchten diese einen Käufer für die lokale Such-Anwendung. Laut eines Postings von Gleb Tritus im Unternehmensblog kam ein Verkauf auf diese Weise jedoch nicht zustande, weil Interessenten das Projekt nur mit dem dazugehörigen Team übernehmen wollten. Dessen Mitglieder aber hatten inzwischen anderweitige Verpflichtungen übernommen. Und so kam für die Betreiber nur noch die Versteigerung über ebay infrage. Aber auch nach dem Verkauf ist für sie Townster wohl noch nicht ganz Vergangenheit. Denn sie wollen nach eigenen Angaben „Michael & Co. nach Kräften unterstützen, damit Townster doch noch zu dem werden kann, was ursprünglich auf die Fahne geschrieben worden ist.“

Qype spricht Spanisch

Qype wird immer internationaler: Nach dem Deutschland-Start im Frühjahr 2006 folgte gut ein Jahr später der Launch in England und im Frühjahr 2008 der in Frankreich. Seit dem Sommer dieses Jahres gibt es länderspezifische Portale für die Schweiz und Österreich, und seit kurzem ist Qype auch mit einer spanischen Version online.

Darauf weist Qype-CEO Stephan Uhrenbacher im Unternehmensblog hin. Das ist aber nicht nur für spanische Nutzer von Vorteil, auch die Deutschen profitieren davon. Denn, wie Uhrenbacher erklärt, finde man dadurch nun auch auf der hiesigen Qype-Seite etwa Geschäfte, Hotels oder Restaurants in Barcelona, Madrid und Co.

Mit der spanischen Ausgabe ist das lokale Such- und Bewertungsportal nach der deutschen, englischen und französischen nun in der vierten Sprachversion verfügbar.

Google Maps baut verstärkt auf das Wissen der User

Vor Ort kennen sich die Anwohner am besten aus. Das weiß auch Google. Daher erlaubt der Suchmaschinenriese nun auch den Anwendern der deutschen Ausgabe von Google Maps, die Suchergebnisse zu bearbeiten.

Einträge bewerten und beurteilen dürfen Besitzer eines Google-Accounts bereits seit Juni 2007. Jetzt haben sie aber auch die Möglichkeit, diese zu ändern – etwa, wenn die Adressangabe nicht richtig beziehungsweise unvollständig oder die Markierung auf der Karte falsch positioniert ist. Ein veralteter Treffer kann überdies auch vollständig gelöscht werden. All diese Funktionen findet man im jeweiligen Infofenster eines Suchresultates mit Klick auf den Link „Bearbeiten“. Das geht allerdings nur, solange der Inhaber des Unternehmens nicht bereits Anspruch auf den Brancheneintrag erhoben und die Angaben damit selbst verifiziert hat.

Fehlt eine Location, können registrierte Anwender außerdem nun auch die Ergebnisse komplettieren. Dazu klickt man links unter der Trefferliste auf „Ort zur Karte hinzufügen“.

Diese Features bietet Google übrigens den Nutzern anderer Länderausgaben von Google Maps – wie beispielsweise der US-Version – schon seit März dieses Jahres (wir berichteten).

pointoo lässt Pilotphase endgültig hinter sich

Bereits im Juli 2006 war pointoo offiziell an den Start gegangen. Ende Mai 2007 verließ das Portal dann den Beta-Status. Nach einem Relaunch präsentiert sich die lokale Suchplattform aus dem Hause der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck seit kurzer Zeit mit mehr Inhalt, neuen Funktionen und einer verbesserten Benutzerführung.

Das erklärt der Betreiber in einer Pressemitteilung.

Anders als ortsbezogene Such- und Bewertungsplattformen wie Qype, Dialo.de und Co. ist pointoo in erster Linie ein „location bookmark service“. Das heißt, hier können die Nutzer nach „Plätzen“ wie etwa Restaurants, Museen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten oder Handwerkern an einem bestimmten Ort suchen und – so sie angemeldet sind – ihre persönliche Sammlung interessanter Locations anlegen. Dennoch hat pointoo auch einige Ähnlichkeiten mit den erwähnten Beurteilungsdiensten. Denn es erlaubt seinen Mitgliedern, die Plätze, die sie in ihre Sammlung aufgenommen haben, mit Kommentaren zu versehen und diese zu veröffentlichen. Und wer beispielsweise seine Stammkneipe oder den Lieblingsbäcker um die Ecke über die Suchfunktion nicht gefunden hat, kann auch neue Locations anlegen. Durch den jüngsten Relaunch ist es den Usern überdies nun möglich, allen Einträgen noch mehr Informationen – wie etwa Öffnungszeiten oder Bilder – hinzuzufügen.

Neu ist auch, dass der Inhalt nicht mehr nur von den Anbietern selbst oder den Usern stammt, sondern auch von anderen Bewertungsplattformen. Dabei arbeite der Service laut eigenen Angaben jetzt mit renommierten Partnern zusammen – wie zum Beispiel mit Helpster.de im Bereich der Arzt-Bewertungen oder Autoplenum.de, wenn es um die Beurteilung von Autowerkstätten geht. Mit weiteren Portalen stehe man schon in Verhandlungen. Die Daten der gefundenen Plätze harmonieren dem Betreiber zufolge mit gängigen mobilen Navigationsgeräten und sollen schnell und einfach auf diese übertragen werden können.

pointoo ist aber nicht nur eine Such- und Bookmarkingplattform, sondern es besitzt seit dem Relaunch auch noch mehr Community-Charakter. Über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme der Nutzer untereinander entstehe zusätzlich zu der reinen Information ein Netzwerk von Menschen, die sich für die gleichen Dinge oder Orte interessieren, so die Macher des Dienstes. So gebe es deutschlandweit vielleicht nur wenige hundert Menschen, die nach den besten Motocross-Strecken suchen – dank der Funktionalitäten bei pointoo.de könnten sie sich finden.

skobbler – Handy-Navi und lokale Suche mit UGC

Seit Ende September befindet sich skobbler im „Public Beta“-Status und ist somit nun auch für die breite Öffentlichkeit verfügbar.

Entwickelt hatte es ursprünglich der Hamburger Navigationsanbieter Navigon. Im September wurde es jedoch ausgegründet und wird nun von der skobbler GmbH in Hamburg betrieben. Sein Name – skobbler – leitet sich, wie Oliver Kühn, Mitglied der Geschäftsführung, im Unternehmensblog erläutert, von dem lateinischen Wort „copula“ ab. Das bedeutet Band, Seil oder auch Verbindung. Und Letzteres will skobbler nach eignen Angaben auch sein –  es will  Menschen zusammenführen.

skobbler hat zwei Schwerpunkte. Der eine ist ein so genanntes Offboard-Navigationsystem für Handys, bei dem die benötigten Daten nur auf Anfrage vom Server auf das Gerät gesendet werden. Dabei entstehen dem User Kosten für die Datenübertragung, die je nach Netzbetreiber und Vertrag unterschiedlich hoch sind. Ansonsten ist skobbler aber kostenlos. Um den Service zur Navigation nutzen zu können, braucht man ein Mobiltelefon mit integriertem oder externem GPS-Empfänger und die Software „skobbler mobil“, die auf der Webseite zur Verfügung steht. Welche Handymodelle unterstützt werden, kann man da ebenfalls nachlesen.

Soweit unterscheidet sich skobbler nicht sehr von anderen vergleichbaren Systemen, wie etwa dem Ö-Navi (wir berichteten). Eine Besonderheit bei skobbler ist jedoch, dass es neben einer Wegbeschreibung für Autofahrer bei Strecken unter fünf Kilometern auch eine spezielle Navigation für Fußgänger anbietet.

Der andere Schwerpunkt von skobbler ist eine ortsbezogene Such- und Bewertungsplattform mit Community-Charakter im Internet. Hier kann, wer registriert ist, über eine Suchmaske nach lokalen Anbietern wie etwa Cafés oder Friseuren an einem bestimmten Ort fahnden oder sie beispielsweise bewerten und mit Fotos ergänzen. Der Dienst, so Oliver Kühn im Gespräch mit dem Lokale Suche Blog, verwende unter anderem Datenmaterial von Navteq und Mecomo sowie von den Nutzern eingestellte Inhalte (User Generated Contend, kurz UGC). Recht praktisch ist auch das SMS-Feature. Damit lässt sich die Adresse eines über die lokale Suche gefundenen Anbieters als Kurznachricht kostenlos aufs Handy senden. Sämtliche Inhalte der Webseite sind aber auch mit der mobilen Anwendung über die Umkreissuche abrufbar.

11880.com mit Bewertungen aus anderen Portalen

Schon seit Januar dieses Jahres bietet die 11880.com ihren Usern die Möglichkeit, Beurteilungen anderer Nutzer zu den gefundenen Anbietern zu lesen oder eigene abzugeben (wir berichteten). Nun wurde dieses Web2.0-Feature erweitert.

11880.com & Autoplenum.deDazu arbeitet das Auskunftsportal jetzt mit einigen anderen Portalen zusammen und bindet deren User-Bewertungen in die eigene Webseite ein. Einem Eintrag im Unternehmensblog zufolge sind diese Partner die Informations- und Bewertungsplattform für Autofahrer Autoplenum.de, das Patientenportal DocInsider.de sowie die Gastronomie-Seiten Hotel.de und Restaurant-Kritik.de.

Durch diese Kooperationen seien nun insgesamt über 80.000 Bewertungen auf der 11880.com zu finden, heißt es im Blog weiter. Und damit nicht genug – das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge nach und nach versuchen, noch weitere Partner zu finden

Qype für Unternehmen

Das lokale Such- und Bewertungsportal Qype hat für Unternehmer und Dienstleister einen neuen Service gestartet –  der da heißt: „Qype für Unternehmen“.

Qype.comDarauf weist Qype-CEO Stephan Uhrenbacher im offiziellen Blog des Web2.0-Portals hin. Laut Uhrenbacher bietet dieser Dienst den Inhabern von Geschäften nun deutlich mehr Funktionen als zuvor, um ihr Unternehmen im Internet darzustellen. So sollen sie damit ihre Daten aktualisieren, eine Kurzbeschreibung eintragen, Stichwörter vergeben, Branchenzuordnungen vornehmen und beliebig viele Fotos hochladen können – und das alles völlig kostenlos. Ebenfalls neu sei, dass die Anbieter nun täglich eine Zusammenfassung per E-Mail über abgegebene Bewertungen und eingestellte Fotos erhalten. Das hat den Vorteil, dass sie dadurch zum Beispiel zeitnah auf Beurteilungen von Usern reagieren können.

Überdies sollen die Unternehmen Uhrenbacher zufolge durch ihren Eintrag bei Qype auch bei Google besser gefunden werden. „Für viele kleine Unternehmen dürfte Qype die einfachste Version der eigenen Homepage im Web werden“, erklärt Uhrenbacher den neuen Dienst.

Nokia ersteht ortsbezogenen „Social-Acitivity“-Dienst Plazes

Der finnische Handyhersteller Nokia kauft das im August 2004 gegründete Berliner Start-up Plazes. Er will dadurch seine ortsbezogenen Dienste um Funktionen der zeitbezogenen Aktivitätsplanung erweitern, erklärt der Konzern in einer Pressemitteilung.

PlazesDenn Plazes ergänze Social Networking um die Elemente “Ort” und “Zeit”. Dabei gehe es im Wesentlichen um die Frage, in welchem Zusammenhang jemand zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort ist. Oder einfacher ausgedrückt: Die User können über Plazes.com andere Mitglieder ständig darüber informieren, was sie gerade wo machen. Dies ist in Echtzeit wahlweise für alle oder nur für den eigenen Freundeskreis sichtbar. Und – ob privates Date oder offizielles Business-Meeting – die Nutzer können sich auch untereinander verabreden.

“Die Akquisition ist ganz im Sinne unserer Service-Strategie und hilft Nokia dabei, die Vision, Menschen und Orte näher zusammenzubringen, zu beschleunigen”, begründet Niklas Savander, Head of Nokia Services & Software die Übernahme.

Der Kauf wird Nokia zufolge voraussichtlich im dritten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Über den Preis machten die Unternehmen keine Angaben.

GoLocal.de jetzt auch für unterwegs

Anfang März war die lokale Bewertungsplattform GoLocal.de gestartet (wir berichteten). Und wie damals bereits angekündigt, bietet ihr Betreiber, die GoLocal GmbH&Co.KG (eine Tochter der GoYellow Media AG), seit Mitte Juni auch eine mobile Version des Web2.0-Portals.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, ist nun das komplette PC-Angebot von GoLocal.de unter der Adresse m.golocal.de auch auf jedem internetfähigen Mobiltelefon verfügbar.

Hier können jetzt also GoLocal.de-Nutzer auch per Handy oder PDA in einer bestimmten Stadt nach Anbietern wie etwa Geschäften, Restaurants oder Ärzten suchen, Veranstaltungstermine abfragen und sich die Lage der gefundenen Unternehmen oder Dienstleister in einer Karte ansehen. Dazu gibt man einfach die gewünschte Stadt oder eine Postleitzahl und ein Stichwort (“Name der Location”) in die Suchmaske ein und erhält dann eine Trefferliste. Übrigens: Die Suche über die Eingabe eines Straßennamens funktionierte bei unserem Test leider nicht. Schade auch, dass es keinen Routenplaner gibt.

Wie es sich für ein Bewertungsportal gehört, kann man allerdings Beurteilungen anderer User zu den Locations abrufen und eigene verfassen. Kurzbewertungen abgeben, darf jeder. Eine Registrierung ist dafür nicht nötig. Wer das machen möchte, kann aus vorgegebenen Stichworten die passenden auswählen und als Benotung bis zu fünf Sterne vergeben. Um eine ausführliche Kritik verfassen zu können, ist jedoch eine Anmeldung notwendig. Bei der mobilen Ausgabe von GoLocal.de gelten die gleichen Nutzernamen und Passwörter wie bei der Desktop-Version. Mitglieder können außerdem ihre Lieblings-Orte als Favorit abspeichern, sich interessante Veranstaltungstermine in “Meine Events” eintragen oder bestimmte Locations im “Merkzettel” notieren.

Google Maps weitet lokalen Inhalt aus

Google Maps wandelt sich mehr und mehr von einem klassischen lokalen Suchdienst zu einem umfassenderen ortsbezogenen Informationsservice.

Google Maps LocalDie Funktion “Meine Karten”, über die User selbst Inhalte erzeugen und anderen zur Verfügung stellen können, war wahrscheinlich einer der ersten Schritte in diese Richtung. Kürzlich hat der Suchmaschinenprimus seiner lokalen Suche dann auch noch ortsbezogene Fotos und Videos hinzugefügt, die man sich über “Erkunden Sie dieses Gebiet” anzeigen lassen kann (wir berichteten).

Nur wenig später folgte dann der Einbau des “Mehr…”-Buttons. Er ist in dem Menü in der Karten- und Luftbildansicht zu finden. Damit kann man sich neben den – aus der “Erkunden Sie…”-Funktion bereits bekannten – “Panoramio“-Fotos auch ortsbezogene Artikel aus der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia in der Karte anzeigen lassen. An jedem Ort, zu dem ein solcher Beitrag existiert, erscheint in der Karte dann ein kleines Wikipedia-Symbol. Klickt man darauf, öffnet sich ein Auszug aus dem Lexikon-Beitrag mit einem Link zum vollständigen Artikel. Die Texte beschreiben zum Beispiel Gebäude, Straßen, Plätze oder Institutionen.

Durch diese Funktionen möchte Google es seinen Nutzern leichter machen, Informationen in ihrem geografischen Kontext zu erhalten. Das erklärt Christoph Oehler, Produkt Manager von Google, im Google Lat Long Blog.

Als eines der nächsten Features in diese Richtung folgt bei Google Maps vermutlich die Einbindung ortsbezogener Nachrichten. Eine derartige Funktion gibt es laut dem Google Lat Long Blog seit Mitte Mai bereits in der US-Ausgabe des virtuellen Globus Google Earth. Und bald soll dieser Dienst nicht nur auch in der deutschen Google-Earth-Version zur Verfügung stehen, sondern auch von Google Maps aus zugänglich sein. Das ließ der Pressesprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, gegenüber “Spiegel-Online” verlauten

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