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Lokale Suche via Verzeichnismedien boomt und: Es lebe das Buch
Die elfte repräsentative Ipsos-Studie zur Nutzung von Auskunfts- und Verzeichnismedien kam zu erstaunlichen Ergebnissen: Nicht nur, dass 96,3 Prozent der Deutschen bei der Suche nach privaten und geschäftlichen Kontakten oder Einkaufsmöglichkeiten auf Branchen-, Telefon-und Adressverzeichnisse zurückgreifen. Sondern auch, dass die gedruckten Verzeichnismedien die beliebtesten sind. Damit war laut VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien), der die Umfrage in Auftrag gegeben hat, die Nutzung von Verzeichnismedien 2011 die höchste seit elf Jahren – und das trotz der starken Konkurrenz von Suchmaschinen und anderen lokal und regional orientierten Medien. Diesen Beitrag weiterlesen »
Studie: 95 Prozent nutzen Verzeichnismedien
Hierzulande genießen Auskunfts- und Verzeichnismedien weiterhin hohe Beliebtheit: 95 Prozent der Deutschen nutzen sie in gedruckter Form, online oder mobil. Stark im Trend liegen dabei neben den klassischen Büchern die Online- und Mobil-Nutzung. Dies ergab eine vom Verband Deutscher Auskunfts-und Verzeichnismedien (vdav) beim Marktforschungsinstitut Ipsos in Auftrag gegebene Studie. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lokale Suche in Online-Verzeichnissen weiter gestiegen
Die neueste Nutzerstudie vom VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) belegt, dass der Trend hin zur Lokalen Suche am PC und per Handy anhält.
Die mobile und die Online-Nutzung für die lokale Suche nach Privatpersonen oder gewerblichen Adressen ist gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 38 Prozent gestiegen. Dies ergab die repräsentative Studie, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des VDAV durchführte. Die Umfrageergebnisse machen aber auch deutlich, dass die Verzeichnissmedien insgesamt – ob gedruckt oder online – eine Wachstumsbranche bleiben: Auch im harten Wettbewerb mit Google & Co. werden sie von 93 Prozent der Deutschen genutzt. Selbst die gedruckten Verzeichnisse sind beliebter geworden: 79 Prozent der Befragten, und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr, greifen zum klassischen Buch, um Adressen zu finden.
Lokale-Suche-Apps der Verzeichnismedien erfolgreich
Der Fachverband VDAV (Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien) schreibt in einer Pressemitteilung über den Erfolg von Apps rund um die Lokale Suche. Die Zahlen lesen sich interessant.
Seit Einführung der Smartphone-Applikationen für Auskunfts- und Verzeichnismedien wurden die lokalen Such-Anwendungen von DasTelefonbuch, GelbeSeiten, meinestadt.de, klicktel.de, GoYellow und 11880 laut VDAV insgesamt mehr als 1,1 Millionen mal heruntergeladen.
Die sogenannten „Apps“, für Smartphones – insbesondere für das iPhone – entwickelte Anwendungen, lösen nicht nur die kleinen Probleme des Alltags. Das iPhone als Wasserwaage, Scorecard, Diätplaner oder als Spielekonsole, über 65.000 verschiedene Apps machen das und noch viel mehr möglich.
Neben allen Gimmicks zählen dem VDAV nach für die Nutzer von iPhone, BlackBerry und Co. aber vor allem praktische Anwendungen wie die „lokale Suche“. Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden seit Februar 2009 die iPhone-Apps und mobilen Such-Anwendungen heruntergeladen. „Das zeigt deutlich, dass die Verzeichnismedien mit all ihren lokalen Features und Angeboten auch in dieser neuen mobilen Umgebung viel genutzt werden“, freut sich Rhett-Christian Grammatik, Geschäftsführer des VDAV. Lokale Such-Anwendungen gehörten zu den beliebtesten Service-Angeboten im App-Store von Apple. DasTelefonbuch- und das meinestadt.de-App lagen dort monatelang auf Platz eins der kostenlosen Navigations-Anwendungen.
Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets sei laut Pressemitteilung ungebrochen und der Bedarf, lokale Informationen auch unterwegs abzurufen, spiele eine immer größere Rolle. „Ob man mit dem Auto, zu Fuß, im Zug oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, der Nutzer kann jederzeit auf aktuelle Adressen, Telefonnummern und die zahlreichen zusätzlichen Features der Angebote zurückgreifen“, macht Rhett-Christian Grammatik deutlich. Durch die GPS-Technologie des iPhones erkennen die Applikationen den aktuellen Standort des Nutzers und liefern sekundenschnell alle gewünschten Informationen.
Nutzer anderer Mobilfunkgeräte können zudem nach wie vor unter den Mobil-Adressen der einzelnen Auskunfts- und Verzeichnismedien die für Handys optimierten Internetversionen verwenden. DasÖrtliche beispielsweise ist unter http://mobil.dasoertliche.de aufrufbar; die mobile Version von meinestadt.de ist unter http://mobil.meinestadt.de zu erreichen.
Gedruckte Adressverzeichnisse sind weiterhin beliebt
Insgesamt nutzen rund 90 Prozent der Deutschen über 14 Jahren Verzeichnismedien. Trotz zahlreicher lokaler Internetdienste blättern die meisten davon – nämlich 74 Prozent – bei ihrer Suche nach wie vor in den gedruckten Ausgaben der Telefon- und Branchenbücher.
Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Ipsos, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (vdav) nun bereits zum achten Mal durchgeführt wurde. Dafür befragte Ipsos im vergangenen November 2.000 Personen über 14 Jahren. In einer Pressemitteilung stellt der vdav die neuen Zahlen der Studie vor.
Demnach ist neben den Büchern auch die Telefonauskunft noch immer ziemlich beliebt: 37 Prozent der Interviewten rufen auch schon mal dort an, wenn sie Adressinformationen brauchen. Online-Verzeichnisse rangieren dagegen erst an dritter Stelle – etwas mehr als ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer geht laut vdav ins Internet, wenn Firmen, Dienstleister und Personen gesucht werden.
Verzeichnismedien-Verband vergibt “Branchen-Oskars”
Der Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien, kurz VDAV, hat kürzlich den deutschen VerzeichnismedienPreis 2008 verliehen.
Wie der VDAV berichtet, wurden die Gewinner während des VDAV-Branchentreffs, eines Kongresses der deutschen Verzeichnismedien-Industrie, der vom 18. – 20. Juni in Bremen stattfand, ausgezeichnet. Die “Branchen-Oskars” seien dabei in drei Kategorien für besonders innovative Produkte und Anwendungen verliehen worden.
In der Kategorie “Elektronische Verzeichnismedien” siegte die kostenlose Handynavigation Ö-Navi von DasÖrtliche. Das Telekommunikationsverzeichnis bietet diese kostenlose Software, mit der man sein Mobiltelefon zum Navigationsgerät aufrüsten kann, seit Mitte vergangenen Jahres an. Finanziert wird das Ganze über Werbeeinblendungen. Mit dem Ö-Navi erhält man aber nicht nur eine Wegbeschreibung, man kann unter anderem auch auf die komplette Datenbank des Online-Verzeichnisses DasÖrtliche und damit auf alle dort enthaltenen Privat- und Firmenaderessen zugreifen und diese direkt in die Navigation übernehmen.
Was den zweiten Platz betrifft, konnte sich die sechsköpfige Jury offensichtlich nicht entscheiden – und daher gab es zwei zweite Plätze. So ging Silber zum einen an die mobile Ausgabe von meinestadt.de (meinestadt.de/mobil). Bei der Handy-Version des Städteportals wurde laut deren Betreiber, der Allesklar.com AG , vom VDAV besonders das umfangreiche Angebot an lokalen Informationen gelobt – unter anderem auch die mobile Lehrstellensuche und die Möglichkeit, Ausbildungsangebote kostenlos per SMS weiterleiten zu können.
Silber erhielt zum anderen auch die Online-Kooperation des Vereins “gesundheitsstadt berlin” und des Branchenportals “gewusst wo“. Das teilt der Betreiber von gewusst-wo.de, die Verlagsgruppe Beleke, in einer Pressemitteilung mit.
Neben den digitalen Angeboten wurden auch Printmedien sowie besondere Marketingaktionen ausgezeichnet. Alle Preisträger findet man übrigens auf der Webseite des VDAV.







