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Display-Werbung: Facebook lässt Konkurrenz weit hinter sich

Auch wenn nach US-Medienberichten Facebooks Nutzerzahlen sinken sollen, geht der Siegeszug ungebremst weiter: Das soziale Netzwerk wird nach einer aktuellen Prognose der Marktforscher von eMarketer seine Display-Werbeeinnahmen in den USA dieses Jahr gegenüber 2010 beinahe verdoppeln und damit den größten Batzen des gesamten Internetanzeigen-Etats einheimsen. Yahoo, bisheriger Marktführer in diesem Bereich, rutscht auf Platz zwei, Google bleibt die Nummer drei. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlappe für Google: Groupon lehnt Milliarden-Angebot ab
Herrje, da wurde vergangene Woche die Übernahme von dem Gutscheinportal Groupon durch den Suchmaschinengiganten Google in den Medien schon als so gut wie sicher gehandelt (wir berichteten) und jetzt ist der Deal doch geplatzt. US-Medienberichten vom Wochenende zufolge sind die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen worden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wer hat Angst vor Facebook?
Überflieger ist noch zu kurz gegriffen, um zu beschreiben, was gerade bei und mit Facebook abgeht. Die Wogen um das neue Place-Feature haben sich noch nicht geglättet, da legt Marktforscher Comscore mit spektakulären Zahlen nach: Facebook steht kurz davor, Yahoo von Platz drei der meistbesuchten Seiten weltweit zu kegeln. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nichts Neues für Foursquare, aber SCVNGR kommt angerollt
In einem Interview mit CkickZ Nachrichten, hat Foursquare offiziell bestritten, dass es keine Pläne für irgendwelche Datenpartnerschaften mit Google, Yahoo, oder Bing gibt. Dies wurde allerdings berichtet, durch den Daily Telegraph. Diesen Beitrag weiterlesen »
Yahoo: Lokale Suche geschüttelt, nicht gerührt
Yahoo! macht seine Lokale Suche im wahrsten Sinne des Wortes zur leichten Fingerübung. Mit „Sketch-a-Search“, also „Skizziere eine Suche“ tippt man auf dem iPhone auf einen Punkt der Karte und bekommt die Restaurants im Umkreis angezeigt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lokale Suche 2010: Die Branche ist heiß wie nie
Wenn auch niemand mit absoluter Gewissheit in die Zukunft blicken kann, eins gilt unter Experten als sicher: Das Thema Lokale Suche wird in diesem Jahr bei Verzeichnissen, Suchmaschinen und Social Networks durchstarten wie ein Ferrari. Der Grund liegt im letzten Jahr: Nie zuvor hatte die Branche so viel Tempo wie 2009. Und nie war sie so „heiß“ wie jetzt.
Die Zeit zwischen den Jahren war wieder Anlass für zahlreiche Jahresrück- und -ausblicke. Quer durch die Bank sind sich fast alle Experten einig. 2009 war im Vergleich zu 2010 noch gar nichts. Mehr Firmenaufkäufe und Partnerschaften sowie ein stärkeres Zusammengehen zwischen mobilen und lokalen Anwendungen sind die Haupttrends im kommenden Jahr.
MG Siegler von TechCrunch beispielsweise spricht schon vom „Great Location Land Rush“ und setzt damit den Trend gleich mit der Besiedlung des Wilden Westens. David Mhim stößt auf Search Engine Land ins gleiche Horn und macht aus der „Great Frontier“ der jungen USA die „Local Frontier“ der kommenden Jahre. Und schließlich Greg Sterling: „Vor-Ort wird überall sein.“ Alles, meint der Experte, wird geokodiert oder ortsbezogen sein – Produkte, Dienstleistungen, Anbieter, Bewertungen, Menschen, Anzeigen, Angebote. Und – natürlich und „nicht überraschend“ – mobil.
Woran kann man diese Erwartungen festmachen? Die wesentlichen Punkte sind:
Googles Großoffensive
Lokale Suche galt Anfang 2009 noch als Bereich, in dem der Suchmaschinenriese den Anschluss zu verlieren drohte. Dann kam alles anders. Wichtigste Meilensteine waren
- die Einführung der Local Business Listings
- Latitude, um Freunde zu orten
- der Start der Place Pages
- der Analytics-Dienst für Nutzer des Local Business Center
- die Local Listing Ads als ortsbezogene Antwort auf Google Ads
- der Ausbau von Google Local fürs iPhone
- Map Navigation als Navi-System fürs Auto – mit Zugriff auf lokale Informationen von Google.
- Die größte Story 2009 aber war, wie David Mihm es sehr schön ausdrückt, diejenige, die gar nicht stattfand: Der 500-Millionen-Deal von Google, um das lokale Bewertungsportal Yelp zu kaufen – er platzte ebenso schnell, wie er bekannt wurde.
Local Social Media…
… also die Integration der Lokalen Suche in Social Networks: Twitter fand sicher die meiste Beachtung – erst war es die ortsbezogene API, mit der sich Tweets lokalisieren ließen (Twitter in seinem eigenen Blog damals: „Location, location, location“), Ende des Jahres dann der nächste große Coup: Twitter kauft Mixer Labs, die Macher der GeoAPI, und damit das nötige Know-how, um die eigene lokale API zu perfektionieren. Jennifer Van Grove von Mashable ist sogar überzeugt, dass das Ganze in eine eigene lokale App von Twitter münden wird. Nebenbei gehört den Kaliforniern übrigens mit dem Kauf auch die lokale Community TownMe – ein weiteres interessantes Experimentierfeld.
Nicht vergessen darf man auch die anderen Wettbewerber, so vor allem Yahoo mit Neighbors, die Bewertungsmöglichkeiten auf Googles Place Pages oder Shooting Stars wie Foursquare und Gowalla, die Local Social Media buchstäblich spielerisch aufgreifen.
Und Facebook? Genauso wichtig, wenn nicht wichtiger als zu wissen, dass einer meiner Freunde gerade einen Kaffee trinkt, ist zu wissen, wo er ihn trinkt, meint Mashable-Bloggerin Jennifer Van Grove (was im Übrigen für Twitter genauso gilt) und ergänzt: „Wenn irgendjemand im neuen Jahr bereit für den großen Schachzug im Lokalisierungs-Bereich ist, dann Facebook.“ MG Siegler meint ähnlich: „Wartet nur, bis sie ganz schnell mit dem Kaufen anfangen.“ Womit das dritte große Thema genannt ist:
Mergers & Acquisitions
Twitter und Mixer Labs, Google und (nicht) Yelp, Google und (vielleicht) Trulia, Citysearch und Twittter bzw. MySpace bzw. Mapquest, Bing und Yellow Pages, Citysquares und Praized – die Liste lässt sich fortsetzen.
MG Siegler von TechCrunch sieht hierin alles andere als die neue Harmonie einer Branche. Noch, meint er, spielen sie friedlich miteinander, weil sie alle gleichermaßen am Durchstarten der Lokalen Suche interessiert sind. Aber die potenziellen Aufkäufer ganzer Ideenschmieden scharren schon mit den Hufen. Und die sind: Google, Twitter und Facebook. Und natürlich Microsoft mit Bing. Jennifer Van Grove: „Die müssen noch kräftig Wellen schlagen, und sie wollen mit Google mitziehen, wann immer es geht.“
Man sieht, es liegt eine Menge in der Luft. Interessant ist, was Jennifer Van Grove für die nächsten Monate daraus ableitet: Die Medien, meint sie, werden wie immer erst einmal neiderfüllt nur auf den Misserfolgen in der Branche herumreiten, dann kommen die Hintergrundberichte, und wenn die ersten Anbieter mit Location-Based Services richtig Geld machen, dann schreibt man natürlich Erfolgsstorys. MG Siegler bricht es runter auf die einfache Formel: Allen geht es doch nur darum, die Welt der Social Media mit der realen Welt zusammenzubringen. Und weiter: „Denkt dran: Von nun an späht jeder Mitspieler bei der Lokalen Suche auf seine Einkaufsmöglichkeiten.“
Wir sind gespannt auf 2010.
Augmented Reality: Neuer Hype bei lokaler Suche
Zu Jahresbeginn machte die österreichische Mobilizy mit Wikitude für Android Schlagzeilen. Jetzt legen die Salzburger bei ihrem Browser nach, aber auch weitere Apps katapultieren die lokale Suche ins Zeitalter der Augmented Reality.
Mobilizy hat jetzt die Plattform Wikitude.me in den Browser integriert. Damit hat jeder User die Möglichkeit, direkt über Wikitude ortsbezogene Informationen in seinen Facebook-, Twitter-, Google- oder Yahoo-Account zu integrieren und für andere Nutzer zugänglich zu machen, die sich vor Ort aufhalten.
Wer in Paris mit dem iPhone 3 GS unterwegs ist, kann sich mit “Metro Paris Subway” von Presselite nicht nur durch das U-Bahn-Netz navigieren, sondern erhält auch Infos zu Buslinien, Restaurants, Coffeeshops, Fast-Food-Ketten, Hotels und Erholungsorten. Dabei blendet das Programm erklärende Avatare ins Live-Bild der iPhone-Kamera ein.
Auch das Branchen-Empfehlungsportal Yelp ermöglicht jetzt Augmented Reality, hat das neue Feature jedoch in einem so genannten Osterei versteckt. Wer sich die Yelp-App aufs iPhone lädt, muss sein Gerät erst dreimal schütteln, dann startet das “Monocle”. Yelp blendet dann Zusatzinformationen zu bestimmten Standorten in die iPhone-Kamera ein.
Das Programm ARound von Sequence Point Software, entwickelt für das Symbian-Betriebssystem S60 von Nokia, bezieht seine Zusatzinfos von Wikipedia und geonames.org, einer freien Datenbank mit Namen von über 6,5 Millionen topografischen Orten, und zeigt darüber hinaus Twitter-Einträge aus der Umgebung an.
Und natürlich darf Google nicht fehlen, wenn auch erst einmal mit einer eher nicht waschechten Lösung. Street View zeigt dem User am PC beim virtuellen Gang durch die Straßen einer Stadt jetzt Zusatzinformationen in Form der von Google Maps bekannten Pop-ups. Man kann sich auch von Maps aus, je nach Verfügbarkeit der Informationen, direkt zu Street View durchklicken.
Die mobile Suche von Yahoo! hört jetzt auch zu
Die neue Handy-Applikation Yahoo! oneSearch Voice für Smartphones und das iPhone ist nun auch in Deutschland verfügbar und kann unter de.m.yahoo.com/voice oder über den App Store heruntergeladen werden.
Einer Pressemitteilung zufolge genügt es bei dieser Anwendung den gewünschten Suchbegriff einfach auszusprechen. Lästiges Tippen auf der kleinen Tastatur oder einem Touch-Screen falle damit weg. Dabei sind auch lokale Suchanfragen möglich: Wie es auf der Webseite der Anwendung heißt, kann man nämlich beispielsweise „Sushi-Restaurants in München“ sagen und erhält dann entsprechende Lokalitäten in der Isar-Metropole angezeigt.
Yahoo! Maps ist jetzt mehrsprachig
Die US-Version von Yahoo!Maps, des lokalen Such-, Karten- und Routenportals von Yahoo!, spricht jetzt unter anderem auch Deutsch.
Bereits im vergangenen Dezember hatte Yahoo! die internationale Abdeckung der US-Ausgabe seines lokalen Suchdienstes ausgebaut (wir berichteten). Und wie damals schon angekündigt, sollten im Jahr 2009 weitere Neuerungen in dieser Richtung folgen.
Nun ist es so weit: Seit einem Update Ende Februar können sich die Nutzer diese Seite in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen. Darauf weist Yahoo!-Mitarbeiter Gus Maldonado im Yahoo! Geo Technologies Blog hin. Zur Auswahl stehen unter dem Menü-Punkt „Language“ (rechts in der Kartenansicht) jetzt neben Englisch auch Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. Außerdem kann man sich die Entfernungen bei einer Routenplanung nun wahlweise in Meilen (Miles) oder Kilometern anzeigen lassen.
Allerdings ist dieser Dienst auch nach dem Update für die Anwendung zum Beispiel in Deutschland noch nicht wirklich brauchbar. Der Routenplaner kennt hierzulande nur wenige Orte und auch die lokale Suche funktioniert für Deutschland nicht. Besser fährt der Yahoo!-User mit den eigens kreierten deutschen Versionen der lokalen Suche und des Routenplaner von Yahoo!.
Yahoo! Maps: Internationale Abdeckung ausgeweitet
Egal ob Irland, Vietnam, Oman oder Brasilien – bei der US-Version von Yahoo! Maps, dem Karten- und Routenportal von Yahoo!, kann man sich nun Karten von noch mehr Ländern weltweit ansehen und dort auch Routen berechnen lassen.
Wie Gus Maldonado von Yahoo! im Yahoo! Geo Technologies Blog erläutert, wurden bei einem Relaunch Mitte Dezember 2008 Kartendaten von 45 Staaten ganz neu hinzugefügt und die Daten von 30 bereits bestehenden Ländern erneuert. So erhalte man nun auch detailreiche Karten und Routenbeschreibungen beispielsweise von Schweden, Russland, Malaysia, Vietnam, Australien, Botswana oder Argentinien – um nur einige wenige zu nennen.
Doch bei diesen Erweiterungen von Yahoo! Maps wird es nicht bleiben. Laut Maldonado hat das Yahoo! Geo Technologies Team für 2009 bereits zahlreiche weitere Neuerungen in petto.








